Auf in die Zukunft – aber wohin?

Nach zehn Jahren oder mehr ist es soweit: endlich mit der Schule fertig, endlich den Abschluss in der Tasche, endlich frei sein! Nie wieder blöde Mitschüler, diktatorische Lehrer und müffelnde Sporthallen. Nach der ersten Euphorie stellt sich aber jedem irgendwann die Frage: was nun?

Früher war alles etwas langweiliger, aber auch einfacher – da übernahm der Sohn den Hof vom Vater, Doktorkind machte einen Doktortitel und wenn die Eltern das wollten, dann eröffnete man eben ein Kakteengeschäft. Heutzutage haben wir viel mehr Freiheiten, die einen aber auch vor die Wahl stellen. Und die ist bekanntlich manchmal eine Qual. Nach vielen Jahren in der Schule ist man daran gewöhnt, jeden Tag den gleichen Rhythmus zu haben, die gleichen Verpflichtungen und vor allem ein Ziel: den Abschluss.

Auf einmal muss man sich zwischen Ausbildung, Volontariat, Studium oder Praktikum entscheiden, sprich über seine nähere Zukunft, die einen wieder an ein System bindet. Oder man haut eben ab. Macht eine Weltreise oder tingelt auf der Suche nach Glück und Lebenssinn durch die Weltgeschichte.

Wer ein bisschen von beidem will, also eine andere Kultur kennen lernen will und gleichzeitig ausloten will, wie es nach der Verschnaufpause weitergehen soll, kann eine Kombilösung finden. Die beliebtesten sind Au-pair-Programme und Work & Travel.

Wer sich nicht zutraut, auf eigene Faust loszuziehen, der kann zwischen verschiedenen staatlichen Programmen und privaten Anbietern für Gap Year-Programme im Ausland wählen. Hier findet man bezahlte Jobs, Praktika, Zertifikat-Kurse für die Uni oder das Berufsleben und Volontariate, die meist mit Sprachkursen verbunden werden, die auf das Programm zugeschnitten sind. Dabei ist man nicht an das europäische Ausland gebunden, sondern kann überall auf der Welt seine Erfahrungen sammeln, so lange man Grundkenntnisse der jeweiligen Landessprache hat. Die Welt ist eine Auster, die man mit Genuss schlürfen sollte!

Praktikum in Costa Rica

Zwischen Karibik und Pazifischem Ozean lässt es sich bei hohen Temperaturen entspannt leben. Hier kann man in einem tropischen Garten Spanisch lernen, in einer WG Leute aus der ganzen Welt kennen lernen und sich durch die teils karibisch angehauchte, teils typisch mittelamerikanische Küche futtern. Praktika kann man im Bereich Naturschutz im Nationalpark ablegen, wo man sich um Pflanzen und Tiere kümmert. Wer sich lieber mit Menschen beschäftigt kann als Aushilfslehrer, in Kindergärten oder im medizinischen Bereich das Handwerk lernen.

Volontariat in Südafrika

In Jeffrey’s Bay kann man nicht nur seine Englischkenntnisse verbessern, sondern auch surfen, surfen, surfen. Der Billabong Pro, eine der bekanntesten Surfmeisterschaften weltweit, findet hier jedes Jahr im Juli statt. Wenn die Sprachschule direkt auf den Ozean guckt, umso praktischer. Sinn des Volontariats ist es, dem Gastland, das einem mit Sonnenschein, perfekten Wellen und BBQs empfängt, etwas zurückgibt. In Jeffrey’s Bay geht es vor allem darum, nachhaltige Veränderungen zu schaffen – ob Erste Hilfe für Seevögel, Restaurierung von Schulen oder Arbeit in einem Wildreservat.

ESL_1

Jobben in Kanada

Oh wie schön ist Kanada, das Land des Ahorns, der unendlichen Skigebiete und Metropolen wie Toronto, Ottawa und Vancouver. Jede Ecke hat hier ihre eigene Identität, aber eines gibt es überall: Wunderschöne, weitreichende Landschaften. Dementsprechend groß ist in Kanada der Tourismus- und Hotelleriesektor, in dem die meisten Jobber eine Anstellung finden. Andere Aushilfsjobs kann man im Finanzwesen, Handel, der Versicherungsbranche, dem Marketing oder in den Medien finden.

ESL_2

Mehr Informationen über Gap Year-Programme findet man bei ESL.de.

Kommentare

Zur Zeit keine Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar Kommentiere diesen Beitrag

Antworten