5 Tipps für eine USA-Reise

Die USA – ein perfektes Autoland
Die unendlichen Weiten der Vereinigten Staaten von Amerika lassen sich optimal mit dem Mietwagen erleben. So wird die abwechslungsreiche Landschaft im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“. Außerhalb der Ballungszentren sind die Highways meistens verkehrsarm; komfortables und entspanntes Fahren ist damit vorprogrammiert. Alle Sehenswürdigkeiten lassen sich mühelos mit dem Auto erreichen. Auch Übernachtungen sind kein Problem: Überall an den Highways – vor allem in bevorzugten Touristen-Regionen – tummeln sich Motels, die das Übernachten für Autoreisende sehr einfach machen.
Am besten bucht man sein Fahrzeug bereits vor Antritt der Reise. Jede größere Mietwagen-Firma in den USA unterhält an den wichtigen Flughäfen eine Filiale; so kann man sein Fahrzeug gleich nach der Ankunft in Empfang nehmen.
Das Flugzeug ist vor allem eine Alternative für den „großen Sprung“ von der Ost- an die Westküste. Wer genügend Zeit hat, erreicht auch mit Fernbussen viele Ziele. Eine Alternative sind die oft recht komfortablen Eisenbahnen. Das Streckennetz ist allerdings längst nicht so dicht wie in Europa.

Die größten Sehenswürdigkeiten der USA
Herausragende Sehenswürdigkeiten sind einerseits bekannte Bauwerke sowie andererseits Parks – sowohl Naturparks als auch Vergnügungsparks.
Das Empire State Building in New York genießt einen legendären Ruf. 1931 gebaut, war es mit 443 Metern lange Zeit das höchste Gebäude der Stadt. Die Aussichtsplattform im 102. Stock gibt den Blick über die Riesenstadt frei.
Als eindrucksvolles „Bauwerk“ kann auch Mount Rushmore in South Dakota gelten. Seit 1938 sind hier vier Präsidentenköpfe in Stein gemeißelt. Die Porträts ragen 18 Meter in die Höhe.
Jeder Besucher der USA sollte sich zumindest einen der großen Nationalparks ansehen. Der Grand Canyon in Arizona lockt Jahr für Jahr fünf Millionen Menschen an. Der Blick hinunter in die ein bis zwei Kilometer tiefe Schlucht ist atemberaubend.
Östlich von San Francisco erstreckt sich der Yosemite-Nationalpark. Er bietet Natur pur: Grüne Wälder, Quellen und markante Granitfelsen prägen die Landschaft. Großer Beliebtheit erfreuen sich die zahlreichen Wasserfälle; die bekanntesten sind die „Yosemite Falls“, die über einige Stufen hinweg über 700 Meter tief stürzen.

USA – ein ideales Reiseland für Kinder
Kinder fühlen sich im Land der Micky Maus besonders gut aufgehoben. Und der Beliebtheit bei den Kids ist es wohl auch zu verdanken, dass Disney World das wichtigste Tourismusziel der USA geworden ist. Rund 50 Millionen Besucher strömen jährlich nach Florida, um die unzähligen Attraktionen des Vergnügungsparks live zu erleben.
Das Reisen mit Anhang gestaltet sich in den USA denkbar einfach. Die Motels sind bestens auf Familien eingestellt: Oft verfügen sie über geräumige Zimmer mit Betten für bis zu vier Personen. Kinder müssen nicht auf Klappsofas übernachten, sondern haben ein richtiges Bett.
Auch Restaurants kümmern sich liebevoll um die jungen Gäste. Häufig gibt es spezielle Kinderspeisekarten; in Büfett-Restaurants stellen sich die Kids ihr Essen selbst zusammen. Und last not least: McDonalds & Co. grüßen von überall.

Extratipp: Heiraten in Las Vegas
Es ist relativ einfach in Vegas zu heiraten. Wer über 18 Jahre alt ist, geht mit seiner/seinem Auserwählten zum „Clark County Clerk“ in Las Vegas und besorgt sich gegen Gebühr eine Heiratslizenz. Dann sucht sich das zukünftige Paar eine nette Hochzeitskapelle – es gibt unzählige in der Stadt. Oft klappt es direkt ohne Voranmeldung: Das Paar geht einfach hin, wird – in englischer Sprache – getraut und erhält die entsprechende Urkunde. Zur Not stellt die Hochzeitskapelle auch den Trauzeugen, wenn ansonsten keiner vorhanden ist. Übrigens: In Las Vegas gibt es sogar „Drive-In-Hochzeiten“!

Drive-In-Hochzeiten

Shoppen in den USA
Das Einkaufen ist in den USA sehr angenehm: Die meisten Ladenlokale sind großzügig gestaltet, klimatisiert und gut sortiert. Vor allem die „Shopping Malls“ sind beliebt: Es handelt sich dabei um besonders geräumige Einkaufszentren, die das Shoppen zum reinen Vergnügen machen. Hektik und Gedränge sind hier Fremdwörter. Außer technischen Artikeln kaufen Touristen gerne Textilien, zum Beispiel Jeans: Die Ware ist von hoher Qualität und relativ preiswert.

 

Kommentare

  • Björn Weinbrenner Oktober 01, at 22:20

    Wir haben vor einigen Monaten mehrere National Parks besucht. Ich würde im Nachhinein eher den Bryce Canyon und/oder den Zion National Park empfehlen, vor allem wenn man ein bisschen aktiv sein will. Dort ist man im Canyon drin und kann tolle Wanderungen machen. Wer nur ein paar Fotos machen will, fährt vielleicht mit dem Grand Canyon besser. Insgesamt haben wir 5 National Parks auf einer USA-Reise besucht und das auch als Blog festgehalten (http://travel.bjoerne.com/westen-der-usa/) Viele Grüße Björn

    Antworten

Antworten