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Ein köstlicher Tag in Dublin

Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass wir in Dublin ein Schlaraffenland vorfinden werden. Lasst euch nicht täuschen, denn Dublin hat definitiv nicht nur Guinness auf Lager. Die fünf Tage haben dann leider auch bei Weitem nicht gereicht, um sich durch all die tollen Restaurants und gemütlichen Cafés zu schlemmen. Wir haben das Beste daraus gemacht und halt einfach die verfügbare Zeit mit kulinarischen Stopps vollgestopft. Hier nun meine Lieblingslokale und Achtung – nicht mit leerem Magen lesen ;).

Frühstück: Queen of Tarts, Cows Lane / Dame Street

In Dublin’s mittelalterlichem Stadtteil kann man gemütlich frühstücken. Im herzigen Queen of Tarts herrscht schon zu früher Stunde emsiger Betrieb. Hier gehen sowohl Touristen als auch Einheimische (in Jogging-Kleidung inkl. Leuchtweste) ein und aus. Nebst den ordentlich kalorienreichn Frühstücksmenus mit Ei, Speck und Haferbrei dreht sich eigentlich alles um die Torten. Ich bestellte dann auch pro forma ein Scone (schliesslich geht hier nichts ohne Scones), um danach fliessend zur Torte zu wechseln. Kuchen zum Frühstück – ihr könnt euch denken, dass ich hier Dublin schon ganz fest ins Herz geschlossen habe.

Dublin_QueenofTarts

Mittagessen: Bobo’s Gourmet Irish Burgers, 50-51 Dame Street

Im Bobo’s gibt es sogenanntes „High End Fast Food“. Das Restaurant selbst präsentiert sich wie ein typischer Fastfoodladen – charmant sieht anders aus. ABER dafür bekommt hier das Essen von mir volle Punktzahl. Innovative Speisekarte (man kann sogar Sex on the Farm bestellen ;)), erstklassige Burger, grosszügige Portionen und das alles zu einem moderaten Preis. Mein leckerer „The Dubliner“ kostete knappe 10 Euro.

Dublin_BoboBurger

Zwischendurch: Brother Hubbard, 153 Capel Street

Sehr charmant präsentiert sich dagegen das Brother Hubbard. Die Stühle und Tische sind winzig klein aber gemütlich. Es gibt hier sowohl Tagessuppen, kalte und warme Sandwiches und süsse Köstlichkeiten. Empfehlenswert ist auch die Heisse Schokolade, die im Kännchen serviert wird. Ideal für eine kurze Aufwärmpause, wenn sich das irische Wetter mal wieder von seiner stürmischen Seite zeigt. Bezahlen tut man übrigens vorne an den Tresen.

Dublin_BrotherHubbard

Abendessen: Rustic Stone, 17 South George’s Street

Im Rustic Stone steht das Geschmackerlebnis im Vordergrund. Je nach Wochentag kann sich hier eine Reservierung lohnen. Wir bekamen den Tisch kurz vor 19:00 Uhr an einem Mittwoch ohne Reservation aber gegen 20:00 Uhr waren alle Tische gut besetzt. Die Menukarte ist reich gespickt mit Zusatzinformation für Leute mit Unverträglichkeiten, wie zum Beispiel welches die glutenfreien Gerichte sind oder wo keine Milchprodukte verwendet werden.

Unsere Wahl fiel auf Fleischgerichte „on the stone“. Wir durften somit unser Fleisch, respektive ich meine Shrimps auf einem sehr heissen Stein selbst kross braten. Die Preise bewegen sich hier zwischen 25 bis 40 Euro pro Fleischgericht mit Beilage. Der positive Effekt dabei ist, dass man dazu neigt wesentlich langsamer zu essen und mehr zu geniessen. Zum Schluss genehmigten wir uns noch ein Frozen Yoghurts and Sorbet Ensemble. Hier wurden unsere Geschmacksknospen nochmals ganz hart auf Probe gestellt. Wir schmeckten Karotten (die orange Kugel) und Gurken (die grüne Kugel) heraus. Ein überraschend erfrischendes Schlussbouquet.

Dublin_RusticStone_1

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Absacker: The Church, Kreuzung Mary Street & Jervis Street

In der ehemaligen St. Mary Church befindet sich heute ein hipper Restaurant/Bar – Betrieb. Da der Laden ganz gut läuft, kann es ziemlich schnell sehr eng werden. Wer im Restaurant im Obergeschoss keinen Platz mehr bekommt und die Bar ebenfalls bereits sehr voll ist, der findet im Untergeschoss bestimmt noch ein ruhiges Plätzchen. Wir gönnten uns hier noch eine Portion Fish & Chips – sozusagen in der Edelvariante.

Dublin_TheChurch

Und wenn ihr nach einem solchen Tag nicht kugelrund nach Hause rollt, dann weiss ich auch nicht weiter… oder wie man in Irland sagt „Bain sult as“!

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