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Entdecke das Rosenlauital: Ausflugsideen und Wandertipps

Werbung: Beitrag in Zusammenarbeit mit PostAuto AG

Naturfans und Nostalgiker aufgepasst: Das Rosenlauital wird euer Herz höher schlagen lassen! Das Hochtal im Berner Oberland zog mit seiner wildromantischen Landschaft und dem Kontrast aus steilen Felswänden mit eisbedeckten Gipfelspitzen und lieblichen Tannenwäldern bereits im 19. Jahrhundert die ersten Alpinisten in den Bann. Heutzutage lockt das Rosenlauital nicht nur als lohnendes Ausflugsziel für einen entspannten Tag in der Natur, sondern auch als optimaler Startpunkt für facettenreiche Wanderungen und Bergtouren.  

In diesem Beitrag zeigen wir, wie vielseitig sich einen Ausflug ins Rosenlauital gestalten lässt und verraten, auf welchen Wanderwegen das Tal von seiner schönsten Seite erlebt werden kann.

Mit dem Postauto ins Rosenlauital

In Zusammenarbeit mit PostAuto präsentiere ich euch in dieser Rubrik ausgewählte Ausflugsziele in der Region Bern/Zentralschweiz, die entlang der verschiedenen PostAuto-Linien liegen. Nach unseren Abstechern auf den Schallenberg und ins Gadmental führt uns dieser Ausflug mit der Rosenlaui-Linie ins wildromantische Rosenlauital.

Diese Sehenswürdigkeiten erwarten dich im Rosenlauital

Das Rosenlauital zieht sich von der Grossen Scheidegg – dem Passübergang nach Grindelwald – bis ins Haslital bei Meiringen. Beim genauen Blick auf die topografische Karte wird sich die eine oder andere aufmerksame Person vermutlich folgendes fragen: Wieso heisst das Rosenlauital «Rosenlauital», wenn der Fluss, der durchs Tal fliesst, mit «Rychenbach» bezeichnet ist? Die korrekte Talbezeichnung wäre – gemäss diversen Quellen – effektiv «Reichenbachtal». Heute ist der Begriff «Rosenlauital» deshalb geläufiger, weil es für zwei Highlights im Tal steht. Die Gletscherschlucht Rosenlaui und das historische Hotel «Rosenlaui», das an die Gründerzeit des Tourismus in der Schweiz erinnert.

Nebst diesen beiden weitum bekannten Attraktionen erwarten euch im Rosenlauital aber noch weitere Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt der Reichenbachfall mit seiner 300 m hohen Wasserfallkaskade am Taleingang – erreichbar zu Fuss oder mit der Reichenbachfall-Bahn. Sherlock-Holmes-Fans dürfte beides geläufig sein.

Weniger bekannt, aber für Technikfreaks interessant: die vor über 100 Jahren erbaute Säge auf der Schwarzwaldalp. In den Sommermonaten ist sie jeweils an mehreren Tagen pro Woche in Betrieb und kann besichtigt werden. Mehr dazu findet ihr in den praktischen Tipps am Ende des Beitrages.

Weiter lässt sich vom Rosenlauital aus Europas höchstgelegenes Hochmoor auf dem Chaltenbrunnen Hochmoorweg erwandern. Und für diejenigen unter euch, auf welche die Attribute schwindelfrei, trittsicher und konditionell fit zutreffen, für die bietet vielleicht der Aufstieg zur Dossenhütte die gesuchte Herausforderung. Für alle anderen habe ich in diesem Beitrag alternative Wandertipps, bei denen ihr auch an oben genannten Sehenswürdigkeiten vorbeikommt.

Einen Ausflug mit dem Erlebnispass RosenlauiToTal machen

Das Rosenlauital erreicht ihr von Meiringen aus mit dem Postauto. Die Linie Nr. 164 führt als regulärer Postautokurs vom Bahnhof Meiringen via Rosenlaui bis zur Schwarzwaldalp (GA/Halbtax gültig). Von dort geht’s dann mit der touristischen Linie von Grindelwald Bus weiter (1/2 Preis für Inhaber von GA und Halbtax-Abo). Bereits die Fahrt mit dem Postauto ist ein Erlebnis für sich. Dieses folgt der kurvenreichen, schmalen Strasse vom Haslital steil bergauf, bis sich kurz vor Kaltenbrunnen endlich der Blick ins Hochtal und die imposante Bergkulisse öffnet. Die raunenden «Ahs» und «Ohs» der Mitfahrer/-innen sind an dieser Stelle garantiert.

Wer einen Abstecher ins Rosenlauital plant, dem empfehle ich im Vorfeld einen Blick auf den Erlebnispass «RosenlauiToTal» zu verwerfen. Dieser ist direkt im Postauto erhältlich und beinhaltet folgende Leistungen:

  • Postautofahrt Meiringen-Schwarzwaldalp retour oder Meiringen-Grosse Scheidegg-Grindelwald einfach (oder in umgekehrte Richtung einfach)
  • Die Fahrt mit der Reichenbachfall-Bahn
  • Der Eintritt in die Gletscherschlucht Rosenlaui
  • Ein einfaches Zmittag in wahlweise einem der vier Restaurants an der Strecke (Gasthaus Zwirgi, Hotel Rosenlaui, Schluchtenhüttli, Chalet-Hotel Schwarzwaldalp)
  • Weiter kann damit auch die historische Säge kostenfrei besichtigt werden, wobei dort, für alle ohne Erlebnispass, nur eine freiwillige Kollekte erhoben wird.

Der Erlebnispass kostet für Erwachsene regulär CHF 69.-. Mit Halbtax bezahlt man CHF 48.-

Der Erlebnispass lohnt sich für alle, die bequem mit einem Ticket an einem Tag alle Sehenswürdigkeiten im Rosenlauital besuchen möchten. Das Ticket lässt sich aber auch flexibel mit einer Wanderung kombinieren. Für alle, die über kein GA verfügen, bringt der Kauf des Erlebnispasses selbst dann preisliche Vorteile, wenn man nicht vorhat, alle Inklusivleistungen in Anspruch zu nehmen. Dies zeigt nachfolgende Kostenaufschlüsselung unseres Ausflugs exemplarisch:

Postautofahrt Meiringen – Haltestelle Gschwandtenmaad: CHF 10.60 (mit Halbtax)
Wanderung Gschwandtenmaad – Engelhornhütte – Rosenlaui
Eintritt in die Gletscherschlucht: CHF 10.-
Mittagessen im Hotel Rosenlaui (Pot au feu): CHF 21.-
Fortführung der Wanderung auf dem Talweg zur Schwarzwaldalp
Besichtigung historische Säge: Kollekte
Talfahrt Schwarzwaldalp – Meiringen: CHF 14.40 (mit Halbtax)

Total: CHF 56.- (zum Preis von CHF 48 Erlebnispass «RosenlauiToTal» sei Dank)

Gschwandtenmaad Rosenlaui
Wanderung Rosenlaui - Schwarzwaldalp
Eingang Rosenlauischlucht
historische Säge Schwarzwaldalp

Wie ihr den Bildern entnehmen könnt, haben wir uns nebst dem Mittagessen im Hotel Rosenlaui zum Tagesabschluss auf der Schwarzwaldalp noch eine köstliche Cremeschnitte gegönnt. Es geht eben nichts über einen genussvollen Wanderausflug.

Eine Wanderung zur Engelhornhütte unternehmen

Wir haben uns bei unserem Ausflug ins Rosenlauital anfangs Juli dazu entschlossen, eine im letzten Jahr aus wettergründen vertagte Tour in Angriff zu nehmen. Und zwar die Bergtour vom Rosenlauital zur Engelhornhütte. Eine richtig lässige Wanderung, die bei mir mit der perfekten Mischung aus sportlichem Aufstieg, beeindruckenden Panoramablicken und einer abwechslungsreichen Wegführung mit der einen oder anderen etwas herausfordernden Stelle punkten konnte.

Der Bergwanderweg ist bis auf ein, zwei Abschnitte, wo man die Hände zu Hilfe nehmen muss, technisch nicht schwierig. Er hält aber die eine oder andere abschüssige Partie bereit. Aus diesem Grund empfehle ich die Tour nur schwindelfreien und trittsicheren Personen.

Reichenbachtal
Rosenlaui Schmetterling
Engelhornhütte
Wanderung zur Engelhornhütte
Blick ins Rosenlauital
Wandern im Rosenlauital
Rosenlauigletscher

Das Tolle ist, dass sich diese Wanderung perfekt mit dem Erlebnispass kombinieren lässt. Und ich behaupte jetzt einfach mal frech, dass der Pot au feu auf der Sonnenterrasse des Hotels Rosenlaui nach den bewältigen Höhenmetern gleich doppelt so gut schmeckt.

Eckdaten der Wanderung Gschwandtenmaad – Engelhornhütte – Rosenlaui

Nachfolgender Karte könnt ihr den Routenverlauf der Wanderung von Gschwandtenmaad zur Engelhornhütte und weiter zum Hotel Rosenlaui entnehmen. Es handelt sich um einen weiss-rot-weiss markierten Bergwanderweg der Schwierigkeitsstufe T2/T3. Beachtet, dass der Abstieg von der Engelhornhütte bis zum Eingang zur Gletscherschlucht abschnittsweise etwas steiler und auch abschüssiger ist. Wer sich auf solchen Passagen unsicher fühlt, der ist gut damit bedient, Wanderstöcke einzupacken. Wer die Wanderung mit einer Besichtigung der Glescherschlucht Rosenlaui kombinieren möchte, der kann die Tour, um Höhenmeter zu sparen, auch in umgekehrte Richtung absolvieren – der kostenpflichtige Schluchtenweg ist nämlich nur bergauf begehbar. In puncto Aussicht finde ich aber die von uns gewählte Gehrichtung (mit Blickrichtung Engelhörner) eindrucksvoller.

AusgangspunktPostautohaltestelle Gschwandtenmaad (1’300 m ü. M.)
Erreichbarkeitmit dem öffentlichen Verkehr erreichbar
Länge6,8 Kilometer
Höhenmeter↗ 635 m ↘ 608 m
Dauer3:00 h
ZielortPostautohaltestelle Rosenlaui, Hotel (1’330 m ü. M.)
VerpflegungSchluchtenhüttli beim Eingang zur Glescherschlucht und Hotel Rosenlaui

Auf dem Talweg auf Goethes Spuren wandeln

Für jene, die bei den Anblicken des schmalen Pfades direkt unterhalb der imposanten Engelhörner bereits Nervenflattern verspüren, könnte dieser Wandertipp besser geeignet sein. Wir haben die Wanderung von der Schwarzwaldalp dem Talweg entlang einmal längs durchs Rosenlauital bis nach Meiringen Ende Oktober des letzten Jahres unternommen. Auch diese Tour lässt sich perfekt mit dem Erlebnispass kombinieren, da euch der Wanderweg an allen vier Restaurants und an allen Sehenswürdigkeiten vorbei leitet.

Der Talweg folgt mehrheitlich dem Verlauf des Rychenbachs und führt über angenehm zu begehende Naturpfade (teils durchwurzelt und teils mit Stufen versehen). Dabei wechseln sich schattige Waldabschnitte und offene Weideflächen harmonisch ab.

Rosenlauital

Eckdaten der Wanderung Schwarzwaldalp – Rosenlaui – Meiringen

Nachfolgender Karte könnt ihr den Routenverlauf der Wanderung von der Schwarzwaldalp via Rosenlaui nach Meiringen entnehmen. Es handelt sich um einen gelb markierten Wanderweg der Schwierigkeitsstufe T1/T2. Der Wanderweg folgt dem Verlauf der Via Alpina sowie der Via Bern, die das Rosenlauital durchqueren. Die Länge der Tour kann beliebig angepasst werden, da der Talweg in regelmässigen Abständen an Postautohaltestellen vorbeikommt. Gerade für Personen, die etwas Mühe mit steilen Abstiegen bekunden oder aus anderen Gründen die Knie schonen möchten, stoppen die Tour auf Höhe Postautohaltestelle Zwirgi. Ab hier bis zum Bahnhof Meiringen fallen nämlich fast die Hälfte der total rund 900 Höhenmeter an.

Wer dem Talweg folgt, der kommt auch automatisch an all den Highlights des Rosenlauitals vorbei und kann die Wanderung somit mit einer Besichtigung der Gletscherschlucht oder des Reichenbachfalls kombinieren.

AusgangspunktPostautohaltestelle Schwarzwaldalp
Erreichbarkeitmit dem öffentlichen Verkehr erreichbar
Länge10,4 Kilometer
Höhenmeter↗ 42 m ↘ 897 m
Dauer2:45 h
ZielortBahnhof Meiringen
VerpflegungChatel-Hotel Schwarzwaldalp, Schluchtenhüttli, Hotel Rosenlaui, Gasthaus Zwirgi

Praktische Tipps für deinen Abstecher ins Rosenlauital

  • Das Rosenlauital ist ab Meiringen Bahnhof mit der Linie 164 während der Hauptsaison (3. Juni bis 15. Oktober 2023) mit acht Kursen pro Tag erschlossen (Stundentakt). Ab dem 16. Oktober bis 22. Oktober 2023 läuft noch ein reduzierter Betrieb mit vier Kursen.
  • Der Erlebnispass «RosenlauiToTal» kann nur direkt im Postauto gekauft werden. Beachtet, dass im Postauto ausschliesslich mit Bargeld bezahlt werden kann.
  • Die Engelhornhütte ist jeweils während der Klettersaison von Juni bis September offen und bewartet. Die Hütte ist ein beliebter Ausgangspunkt für Klettertouren in den Engelhörner.
  • Das Hotel Rosenlaui hat von Mitte Mai bis Mitte Oktober (15. Oktober 2023) geöffnet. Die lauschige Sonnenterrasse ist gerade an schönen Sommertagen gut frequentiert – aber es findet sich meist noch ein freies Plätzchen. Mit dem Erlebnispass kann man übrigens auch andere Gerichte bestellen, bezahlt dann aber einen Aufpreis.
  • Das Chalet-Hotel Schwarzwaldalp hat bis am 22. oder – wetterabhängig – bis am 29. Oktober täglich geöffnet. Tagsüber findet man spontan einen Platz im Restaurant oder der überdachten Terrasse. Wer zum Abendessen einkehren möchte, der sollte vorgängig reservieren.
  • Die Gletscherschlucht Rosenlaui hat vom 13. Mai bis 22. Oktober 2023 täglich geöffnet. Von der Terrasse des Restaurants Schluchtenhüttli blickt man übrigens direkt Richtung Schlucht.  
  • Die historische Säge auf der Schwarzwaldalp ist im Juli und August jeweils von Mittwoch bis Sonntag in Betrieb. Wann genau Führungen stattfinden, könnt ihr hier nachlesen.
  • Weitere Informationen zum Fahrplan sowie zu den weiteren Ausflugszielen im Rosenlauital findet ihr auf der Website von PostAuto.
Über den Autor

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Hallo ich bin Anita, leidenschaftliche Weltenbummlerin und Hobby-Fotografin. Ich liebe es, neue Flecken auf unserer wunderbaren Welt zu entdecken. Dabei gilt, das Abenteuer beginnt direkt vor der Haustür! So bin ich nicht nur in exotischen Ländern sondern auch oft in der Schweiz unterwegs.
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