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7 leckere Gerichte, die mich an Thailand erinnern

Werbung: Beitrag in Zusammenarbeit mit dem Thailändischen Fremdenverkehrsamt

18 Monate liegt meine letzte Fernreise zurück, die uns im Herbst 2019 nach Nordthailand brachte. Für uns war dies die zweite Reise ins Land des Lächelns. Nachdem die erste Reise anno 2008 (läck, ist das lang her!) zu einem durchzogenen Fazit führte, zog es uns beim zweiten Mal so richtig den Ärmel rein. Mit seiner kulturellen Vielfalt, den freundlichen Menschen und all den kulinarischen Köstlichkeiten hat uns Nordthailand begeistert. Im Januar 2020 hatte ich das Material dann endlich zu einem bild- und informationsreichen Reiseguide für Nordthailand aufbereitet. Wenige Wochen bevor ein fieser Virus unsere – und vermutlich auch eure – Reisepläne umkrempelte.

Doch zum Glück haben wir von unserer Reise nicht nur Fotos, sondern auch ein Food-Tagebuch mitgebracht. Darin hatte ich all die auf der Reise probierten Gerichte notiert. Und so haben mich in den letzten 12 Monaten die wöchentlichen kulinarischen Reisen (selbst gekocht oder selbst bestellt) mehr als einmal in Erinnerung schwelgen lassen. Für euch habe ich mich nun nochmals durch die Fotos gewühlt und meine liebsten Thai-Gerichte zusammengestellt. Als Anregung zum Nachkochen oder zum Vormerken für eure nächste Thailand-Reise. Gin Hai Aroy!

Khao Soi – die Nordthailändische Spezialität

Eine Spezialität, die man bei einer Nordthailand-Reise auf jeden Fall probieren sollte, ist die würzige Kokus-Curry-Suppe «Khao Soi». In Chiang Mai sowie Chiang Rai erhält man die mit frittierten Nudeln und Hühnerfleisch angereicherte Suppe in diversen Garküchen. Dazu werden jeweils eingelegtes Gemüse (Kohl), Schalotten und Limetten serviert. Die perfekte Mischung aus süss-sauer, kross und nahrhaft.

Zum Nachkochen benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Asiatische Weizennudeln
  • Currypaste
  • Kokosmilch
  • Hühnchen- oder Rindfleisch (oder Tofu)
  • Eingelegtes, saures Gemüse
  • Limette
  • Frühlingszwiebel
  • Fischsauce & Sojasauce

Falls ihr die Currypaste von Grund auf selber machen möchtet, dann findet ihr im verlinkten Khao Soi Rezept eine entsprechende Anleitung.

Pad Thai – der Klassiker der Thai-Küche

Pad Thai ist so etwas wie das Nationalgericht Thailands und es steht in nahezu jedem thailändischen Restaurant auf der Karte. Zu den Hauptbestandteilen eines Pad Thais gehören Reisbandnudeln, verquirlte Eier, Fischsauce, Knoblauchzehen, Chilipulver und Limettensaft.

Bei der effektiven Umsetzung sind dann aber den persönlichen Vorlieben bzw. auch dem, was der Kühlschrank (oder das Feld) gerade hergibt, fast keine Grenzen gesetzt. Unser bestes Pad Thai genossen wir unweit von Chiang Mai in der Ortschaft Ban Luang Nuea. Wir kochten gemeinsam mit der dortigen Tai Lue Community ein Pad Thai mit Zutaten, die wir selbst auf den Feldern rund ums Dorf geerntet hatten. Besser geht’s kaum. Sehr fein sind auch die lokalen Pad Thai Variationen, die auf den Märkten als Street Food (z.B dem Sunday Night Market in Chiang Rai) angeboten werden.

Som Tam – der pflückfrische Papayasalat

Ein Gericht, das ich auf der Nordthailand-Reise lieben gelernt habe, ist der grüne Papayasalat (Som Tam). Und ja, auch das ist ein Klassiker der thailändischen Küche; aber wenn man gemeinsam mit dem Homestay Host draussen auf den Feldern frische Papayas pflückt, diese denn selber zu schmalen Streifen schält und als Beilage auftischt, ist dies einfach zu köstlich, um unerwähnt zu bleiben. Leider gibt es bei uns keine pflückfrischen grüne Papayas und somit können wir den Geschmack von Ban Na Ton Chan auch nur bedingt in die eigenen vier Wände in Zürich West transportieren. Falls ihr dies dennoch auch mal ausprobieren möchtet, denn benötigt ihr folgende Zutaten:

  • grüne Papayas
  • Erdnüsse
  • Rote Chillis
  • Limetten
  • Zucker
  • Fischsauce
  • Knoblauch
  • nach Bedarf: grüne Bohnen und/oder Tomaten

Und ansonsten setzt ihr am besten schon mal das Homestay von Pa-Pong in Ban Na Ton Chan (unweit des Si Satchanalai Historical Park) auf eure Bucket List.

Papaya rüsten
Nordthailand Homestay

Khao Perb – der Lokalmatador

In Ban Na Ton Chan haben wir nicht nur den besten Papayasalat weit und breit gegessen, sondern auch eine lokale Spezialität namens «Khao Perb» gekocht. Dabei handelt es sich um frische Reisnudeln, die mit Gemüse (Wasserspinat, Kabis, Sprossen) gefüllt und im Anschluss in einer Schweinebrühe (geht aber natürlich auch mit einer Gemüsebrühe) serviert werden. Ein detailliertes Rezept zum Nachkochen findet hier: Khao Perb Noodle

Khao Peop local soup

Rat Na – die leckerste Nudelsuppe

Was wir in der Regel als simple «Nudelsuppe» beschreiben, ist in Tat und Wahrheit ein Resultat vielfältiger Kombinationsmöglichkeiten aus Nudelsorte, Brühe und Fleisch/Fisch/Gemüse. Wir genossen auf unserer Reise die verschiedensten Nudelsorten und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich bei jeder die korrekte Bezeichnung wüsste. Eine Nudelsuppe, die mir als besonders herausragend in Erinnerung geblieben ist, ist eine, die wir in einem einfachen, an der Route Nr. 11 gelegenen Strassencafé bestellt hatten. Die klassische Brühe wird hier mit frischen Shiitake-Pilzen sowie hausgemachten dicken Reisnudeln angereichert und in traditionellen Lampang-Chicken-Bowls serviert. Definitiv einen Zwischenstopp wert!

Shiitake Suppe

Sticky Rice mit Mango – der Dessertliebling

Süsser Klebreise mit Mango ist der thailändische Dessertklassiker schlechthin und in puncto Popularität das süsse Pendant zum Pad Thai. Nichtsdestotrotz verging auf unserer letzten Thailand-Reise eine ganze Woche, bis wir uns in einer einfachen Gassenküche in Sukhothai das erste Mal diese Nachspeise gönnten. Das lag aber vor allem daran, dass wir uns die Tage zuvor durch die unbekannteren Gerichte der Region probierten.

In Thailand erhält ihr das Gericht sowohl auf den einfachen Märkten als auch in gehobeneren Restaurants. Und auch zuhause lässt sich Sticky Rice mit Mango relativ einfach nachkochen – die grösste Herausforderung liegt hier darin, eine richtig schön sonnengereifte, saftige Mango zu finden. Man kann anstelle von Mangos aber natürlich auch einfach eine in unseren Breitengeraden wachsende saisonale Frucht (z.B auch in Form von Kompott) als Beilage verwenden. Zusätzlich benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Klebreis (am besten einige Stunden in Wasser eingeweicht)
  • Kokosmilch
  • Zucker (oder Rohrzucker)
  • Etwas Salz

Eine Schritt für Schritt Anleitung findet ihr zum Beispiel auf der Website von Eating Thai Food

Mango Sticky Rice

Guave – die Vitamin-C-Bombe

Bei einem Besuch des Dorfes Pang Ha im Goldenen Dreieck (ca. eine Fahrstunde nördlich von Chiang Rai) erhielten wir die Gelegenheit, die Kimju Guave Farm zu besichtigen und durften die erntereifen Früchte auch direkt auf dem Feld probieren. Optisch weist die Guave eine Ähnlichkeit zu Birnen und Quitten auf – schmecken tut sie süss-sauer und herrlich erfrischend. Ein echt leckerer und vor allem sehr gesunder Snack.

Und, hat dieser Food Guide nun deinen Magen knurren lassen oder sogar die Reiselust auf Thailand geweckt? Rezepte nachkochen ist aktuell nach wie vor das einfachste Mittel zur Fernweh-Bekämpfung. Die Reisesituation ist definitiv noch nicht «back to normal» – aber die aktuellen Anstrengungen lassen die Hoffnung zu, dass internationale Reisen in der zweiten Hälfte 2021 wieder denkbarer werden. Auch Thailand hat auf anfangs April seine Quarantäne-Bestimmungen angepasst (neu grundsätzlich 10 statt 14 Tage) und plant, die Einreisebestimmungen für geimpfte Personen ab Juli 2021 weiter zu lockern.

Aktuelle Reiseinformationen findest du auf der Schweizer Website des Thailändischen Fremdenverkehrsamts.

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