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Wien in 24 Stunden

8.00 Frühstück

Ein Tag in Wien startet man mit einem guten Frühstück, oder? Der Naschmarkt bietet dabei von Montag bis Samstag eine der umfangreichsten kulinarischen Auswahlmöglichkeiten. Wir genossen ein Frühstück im Kultlokal Neni – für mich gab es ein Oriental Breakfast mit echt leckerem Humus, Ful mit Tomaten-Salsa, sehr viel Knoblauch und Pita-Brot. Für die Traditionalisten unter euch bietet das Neni übrigens auch ganz gewöhnliches Marmeladen – Frühstück und French Toast.

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10.00 hoch hinaus

Nach dem ausgiebigen Frühstück kommt eine leichte sportliche Aktivität gerade richtig… Obwohl ich meist sehr gerne zu Fuss unterwegs bin, wollten wir in Wien das Citybike-System ausprobieren. An über 100 Verleihstationen kann man nach einer Registrierung mittels Kreditkartenangaben unkompliziert ein Bike ausleihen. Wenn man sein Rad in weniger als einer Stunde, wieder an einer Station „eindockt“ ist der Spass sogar kostenlos. Tipp: nehmt doch von zu Hause euer Fahrradschloss mit, dann könnt ihr die Räder zwischendurch auch irgendwo hinstellen. Durch bestimmte Parkanlagen, wie beispielsweise rund ums Belvedere, darf man nämlich nicht mit dem Rad fahren.

Wir radelten vorbei am Hundertwasserhaus bis zum Prater, wo es zu dieser frühen Morgenstunde noch ruhig zu und her ging. Klar, wir mussten hoch hinaus und kauften Tickets für die Riesenradrundfahrt. Seit 1897 prägt dieses Kultobjekt das Stadtbild rund um den Praterstern. Die 9 Euro für Ticket waren bei diesem sonnigen Wetter absolut richtig investiert – die Sicht über Wien ist beeindruckend.

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Imbissstand

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12.00 Kaffeepause

Kaffeepause? Aber klar! Einer der Klassiker ist das Café Central. Wir mussten kurz anstehen, aber nach ca. 15 Minuten bekamen wir einen Platz für zwei Personen. Mein Zitronenküchlein und das „Kaffee Central“ waren aber die Wartezeit allemal wert. Mir wurde zudem gesagt, dass der Apfelstrudel auch sehr lecker sein soll.

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14.00 Royal Affairs

Rund um die Hofburg gibt es unzählige Dinge zu entdecken. Es lohnt sich, einen Blick in die Augustinerkirche zu werfen. Dort fand übrigens die Trauung von Franz Joseph und Sisi statt. Anschliessend vorbei an den Stallungen der Lipizzaner über den Heldenplatz zum Maria-Theresien-Platz schlendern, welcher sich zwischen den beiden Zwillingsgebäuden – dem Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum  befindet.

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Kunsthistorisches_Museum_Wien

16.00 Shopping

Durch die Kärntener Strasse flanieren und unbedingt einen Blick in den H&M werfen, der sich in einem wunderschönen alten Gebäude befindet. Die Kärntener Strasse mündet im Stephansplatz, wo sich der markante Stephansdom mit seinen farbenfrohen riesigen Glasfenstern.

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18.00 Dinieren

Nun muss eine richtige Stärkung her! Trotz der eher unaufmerksamen Bedienung (nett ausgedrückt), fand ich die lauschige Sommerterrasse im Glacis Beisl toll. Das Restaurant befindet sich gleich hinter dem Mumok im Museums Quartier und auf der Speisekarte stehen leckere Speisen, gekocht aus saisonalen Zutaten und von lokalen Lieferanten. Bei schönem Wetter und ohne Reservierung sollte man möglichst früh essen gehen, da ab 19.00 Uhr die meisten Plätze reserviert sind.

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20.00 Kultur-Zeit

In Wien gibt es unendlich viele kulturelle Veranstaltungen. Wir wollten uns ganz klassisch in der Oper La Traviata anschauen. Um günstige Stehplatz-Tickets (3 Euros) zu ergattern, muss man sich in die lange Schlange vor der Abendkasse stellen. Die Tickets sind zwar super günstig, haben aber ihre Tücken: Die Plätze sind nicht nummeriert und die meisten Leute reservieren „ihren“ Platz mit dem Deponieren von Jacken oder Programmheftchen. Somit sollte man sich als Erstes um den „Platzkampf“ kümmern und danach die Eingangshalle und den ganzen Prunk bewundern. Wir haben’s umgekehrt gemacht und leider während den ersten zwei Akten die Musik nur gehört und wenig bis gar nichts gesehen.

Vor dem dritten Akt war Pause und viele hatten wohl schon genug, denn die Plätze lichteten sich. Geduld wird belohnt und ich konnte den dritten Akt auch visuell geniessen.

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22.00 Gute Nacht

Für manche fängt der Tag hier erst so richtig an. Ich jedoch freute mich auf mein warmes Bett und süsse Träume.

Und was gehört für euch unbedingt in ein 24-Stunden-Programm für Wien?

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