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Herbstwanderung – vom Innereriz nach Kemmeribodenbad

Letzten Samstag nutzten wir das tolle Herbstwetter für eine Wanderung vom Innereriz nach Kemmeribodenbad. Für alle Gipfelstürmer unter euch schon mal die Enttäuschung vorweg, unsere Wanderroute enthielt keine einzige Gipfelbesteigung. Aber nichts desto trotz, bot uns diese Route ein absolut tolles Panorama (7 Hengste, Hohgant, Schrattenflueh) und ein herbstliches Farbenspektakel.

Auf der Karte sieht man unsere Route, die entlang des Hohgants durch das Emmental führt. Die Strecke ist rund 12 km lang und beinhaltet etwa eine Steigung von 750 Höhenmeter (Höchster Punkt ca. 1’450 m.ü.M.). Wir brauchten für die gesamte Strecke rund 4 h inklusive einer halbstündigen Mittagspause.

Wir reisten von Thun her an (Bus Nr. 41 ab Thun Hauptbahnhof). Nach einer halbstündigen Busfahrt starteten wir unsere Wanderung im Innereriz. Zuerst führte der Weg steil durch einen kurzen Waldabschnitt bergauf. Beim Oberen Breitwang angekommen, hat man die ersten Höhenmeter hinter sich gebracht. Ab hier führt der Weg mit einem leichten Auf und Ab unterhalb des Hohgant durch die geschützten Moorlandschaften des Rotmoos und der Wimmmisalp.

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Obwohl das Wetter total schön war, begegneten wir auf dieser Strecken nur wenigen Wanderern und einigen Bikern. Man kommt an verschiedenen Alphütten vorbei, die um diese Jahreszeit aber schon wieder verlassen sind. Unser Picknick genossen wir dann bei wunderschöner Aussicht auf der Wimmisalp.

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Nach dem Mittagessen führte der Weg zunächst wieder in einen wunderschönen Bergwald, der mich an eine Märchenlandschaft erinnerte. Danach folgte ein steiler Abstieg entlang einer alten Geröllhalde. In diesem Abschnitt war der Weg teilweise durch starke Regenfälle etwas schwer auffindbar und man musste aufpassen, wo man hintritt. Nebst Alpweiden mit Rinder und Schafen trafen wir unterwegs auch eine ganz lustige Ziegenherde an, die sich den Wanderweg als Rastplatz ausgesucht hat.

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Übrigens der Wanderweg führt auch durch das Gebiet, wo der Schweizer Skifahrer Beat Feuz seine ersten Fahrversuche unternommen hat. Man kommt sogar am entsprechenden Skilift vorbei.

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Da wir das nur stündlich fahrende Postauto nach Escholzmatt erwischen wollten und aber vorher noch den obligaten Meringue-Stopp beim Kemmeribodenbad eingeplant hatten, gaben wir auf dem letzten Kilometer Gas. Im Restaurant mussten wir dann die Feststellung machen, dass schnell und effizient arbeiten nicht gerade zu ihren Stärken zählt. Nach rund 40 Minuten Wartezeit (5 min bevor das Postauto fuhr) bekamen wir aber dann doch noch in den Genuss der legendären Schangnauer Meringues (und ja sie waren sehr lecker / Kosten 10.90 CHF).

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Mir persönlich hat die Wanderung gut gefallen, da sie sehr abwechslungsreich ist, die Steigungen variieren und eine mittlere Kondition ausreicht. Am nächsten Tag habe ich die Bergkilometern dann doch etwas in meinen Beinen gespürt. :-)

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