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Kurztrip nach Vorarlberg: 10 Ausflugstipps zwischen Bodensee und Bregenzerwald

Werbung: Beitrag in Zusammenarbeit mit Vorarlberg Tourismus

Das westlichste Bundesland Österreichs ist immer wieder ein lohnendes Ziel für einen Kurztrip übers Wochenende. Schliesslich gibt es in Vorarlberg auf kleinem Raum erstaunlich viel zu entdecken: hübsche Kleinstädte wie Bludenz, vielfältige Alpentäler wie das Montafon, Kunst und Kultur in Bregenz, innovative Holzarchitektur im Bregenzerwald und sowieso durchs Band einen ausgeprägten Sinn für Genuss.

Ende August haben wir, just am letzten Wochenende der traditionsreichen Bregenzer Festspiele, wieder einmal ein verlängertes Wochenende in Vorarlberg verbracht. Mitgebracht haben wir 10 Ausflugstipps zwischen Bodensee und Bregenzerwald, von denen jeder für sich schon ein guter Grund für einen Abstecher nach Vorarlberg ist.

1. Einen Stadtrundgang durch Bregenz unternehmen

Bregenz mag mit seinen rund 30’000 Einwohner/-innen überschaubar sein, an Sehenswertem mangelt es der Vorarlberger Landeshauptstadt aber keineswegs. Und das Beste: Viele der schönsten Ecken lassen sich bei einem gemütlichen Stadtbummel bequem zu Fuss miteinander verbinden.

Wer wie wir mit dem Zug nach Bregenz reist, folgt vom Bahnhof am besten der Sankt-Anna-Strasse Richtung Innenstadt. Ab der Römerstrasse beginnt die Fussgängerzone. Am Leutbühel lohnt sich ein kurzer Blick zurück auf die hübsche Seekapelle, bevor man der Mauerachgasse folgend steil hinauf in die Oberstadt spaziert. Mit ihren kopfsteingepflasterten, schmalen Gassen ist sie ein absolutes Bijou und den kurzen Aufstieg definitiv wert.

Bregenz Altstadt

Die Hauptattraktion hier oben ist das Bregenzer Wahrzeichen: der Martinsturm. Von Mai bis Oktober kann der Turm jeweils von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr bestiegen werden. Der Ausblick über die Stadt, den Bodensee und die umliegende grüne Hügellandschaft soll wunderschön sein. Uns hat es zeitlich leider nicht gereicht, uns selbst davon zu überzeugen.

Dafür haben wir noch einen Blick ins vorarlberg museum geworfen. Das Museum ist nicht nur architektonisch interessant, sondern überzeugt auch mit kurzweilig aufbereiteten Ausstellungen rund um Geschichte und Gegenwart der Region. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich mit dem Kunsthaus Bregenz ein zweites Museum, das meiner Meinung nach unbedingt einen Besuch wert ist.

Bregenz Vorarlbergmuseum

Unser Stadtrundgang führt uns anschliessend zum Restaurant Pier69 direkt beim Bahnhof Bregenz Hafen. Nach einer deftigen Stärkung mit Vorarlberger Kässpätzle folgen wir der Uferpromenade zum Fischersteg. Der weisse Pavillon auf Holzpfählen im Bodensee ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern bei schönem Wetter auch einer der schönsten Orte in Bregenz, um bei einem Aperitif den Sonnenuntergang zu beobachten.

Gut zu wissen: Am Bahnhof Bregenz gibt es Schliessfächer, in denen sich das Gepäck zwischenlagern lässt. Praktisch, wenn ihr wie wir einen Zwischenstopp in Bregenz einlegt, aber nicht direkt in der Stadt übernachtet.

2. Hinter die Kulissen der Bregenzer Festspiele blicken

Wer Bregenz im Juli oder August besucht, kommt an ihnen kaum vorbei: den Bregenzer Festspielen und ihrer spektakulären Seebühne. Heuer feierten die Festspiele ihr 80-jähriges Jubiläum und brachten mit Giuseppe Verdis «La traviata» einen der grossen Klassiker der Opernliteratur auf die Seebühne. Die Inszenierung von Damiano Michieletto wird auch im Sommer 2027 nochmals gezeigt. Es besteht also erneut Gelegenheit, diese Aufführung vor der spektakulären Kulisse zu erleben.

Festspielhaus Bregenz

Doch auch ohne Ticket für eine Abendvorstellung lohnt sich ein Abstecher zum Festspielhaus. Die Publikumstribüne der Seebühne ist tagsüber grundsätzlich frei zugänglich und kann kostenlos besichtigt werden. Wer noch tiefer in die Welt der Bregenzer Festspiele eintauchen möchte, kann im Rahmen einer rund 50-minütigen Führung einen Blick hinter die Kulissen werfen. Dabei erfährt man Wissenswertes über die Geschichte der Festspiele und die aktuelle Produktion, erhält Einblicke in den Theaterbetrieb und kann, sofern es der Proben- und Spielbetrieb sowie das Wetter zulassen, sogar die Seebühne beziehungsweise die Hinterbühne betreten.

Festspiele Bregenz Bühnenbild la Traviata

Gut zu wissen: Im Sommer 2027 finden die Bregenzer Festspiele vom 21. Juli bis 22. August statt. Weitere Informationen zum Programm und zu den Backstage-Führungen findet ihr auf der Website der Bregenzer Festspiele.

3. Dornbirn als Tor zum Vorarlberg entdecken

Wer sich wie wir bei einem Kurztrip nach Vorarlberg nicht auf eine einzige Region festlegen möchte, ist gut damit bedient, Dornbirn als «Base» zu wählen. Vom Bahnhof Dornbirn erreicht man Bregenz in rund zehn Minuten und auch Richtung Bregenzerwald sowie Montafon bestehen gute ÖV-Verbindungen.

Hierfür sehr praktisch gelegen ist das Hotel FLINT, das sich direkt neben dem Bahnhof befindet. Das 2023 eröffnete Hotel ist in einem modernen Neubau von Marte.Marte Architekten untergebracht, der mit seiner Betonfassade einen bewussten architektonischen Kontrast zur angrenzenden denkmalgeschützten Villa setzt. Erwähnenswert ist auch das Frühstücksbuffet, das mit einer aussergewöhnlich grossen Auswahl und vielen selbstgemachten Produkten punktet und auch externen Gästen offensteht.

Und wenn man schon in Dornbirn nächtigt, lohnt es sich, auch einen kurzen Bummel durch die grösste Stadt Vorarlbergs einzuplanen. Rund um den Marktplatz mit der Stadtpfarrkirche St. Martin und dem markanten Roten Haus zeigt sich Dornbirn überraschend gemütlich.

Gut zu wissen: Übernachtungsgäste erhalten im Hotel Flint (und anderen teilnehmenden Betrieben der Region Vorarlberg.Bodensee) die Gästekarte für Entdecker. Damit können Bus und Bahn während des Aufenthalts in ganz Vorarlberg ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Die Gästekarte gilt bereits am Anreisetag und bis zum Abreisetag und wird je nach Unterkunft digital oder als Karte ausgegeben.

4. Durch das Fohramoos am Bödele wandern

Von Dornbirn geht’s mit der Buslinie 870 über eine kurvenreiche Strasse hinauf aufs Bödele, einen Passübergang zwischen Rheintal und Bregenzerwald. Hier oben erstreckt sich mit dem Fohramoos eine besondere Hochmoorlandschaft, die sich auf einer einfachen Rundwanderung erkunden lässt. Der rund 3.5 Kilometer lange Weg führt vom Bödelesee durch Moorwälder, vorbei an Birken, Föhren und Spirken. Für die gemütliche Runde sollte man etwa eine Stunde einplanen.

Bödelesee Vorarlberg

Noch spannender wird der Ausflug, wenn man sich von Katharina Moosbrugger durchs Fohramoos führen lässt. Die ausgebildete Kräuterpädagogin und staatlich geprüfte Wanderführerin ist am Bödele aufgewachsen und kennt das Moorgebiet seit ihrer Kindheit. Auf unserer Tour lenkt sie den Blick auf all die kleinen Dinge, an denen wir allein vermutlich ahnungslos vorbeigegangen wären, wie beispielsweise den seltenen Schwalbenwurz-Enzian, der wunderschön blau leuchtet. Und sie zeigt uns, dass manches, was am Wegesrand wächst, durchaus essbar ist und sich etwa zu Tees, Salben oder Gewürzen verarbeiten lässt. Dabei bleibt es nicht bei der Theorie: Unterwegs dürfen wir auch die eine oder andere Pflanze kosten.

Ganz nebenbei gibt uns Katharina auch praktische Merksprüche mit auf den Weg. Dank «Tofu» – Tanne oben, Fichte unten – sollte ich künftig anhand der Zapfen erkennen können, ob vor mir eine Tanne oder eine Fichte steht: Bei der Tanne stehen sie aufrecht, bei der Fichte hängen sie nach unten.

Wandern im Fohramoos am Bödele

Gut zu wissen: Hier geht’s zum Routenbeschrieb der Rundwanderung durchs Fohramoos. Mehr über Katharina Moosbruggers geführte Kräuter- und Moorwanderungen erfahrt ihr auf naturerfahren.at.

5. Einen Stopp im «schönsten Dorf» des Bregenzerwaldes einlegen

Vom Bödele führt unsere Reise weiter hinein in den Bregenzerwald. Nächster Stopp: Schwarzenberg. Praktischerweise liegt die Bushaltestelle mitten im denkmalgeschützten Dorfkern mit seinen stattlichen Bregenzerwälder Häusern und Gasthöfen. Wir sind hier bereits im Frühling 2022 bei der Wanderung auf dem Architekturweg vorbeigekommen und haben schon damals den historischen Ortskern mit seinen traditionellen Bregenzerwälder Häusern bewundert.

Schwarzenberg Vorarlberg
Dorfplatz in Schwarzenberg

Für ein Dorf dieser Grösse hat Schwarzenberg zudem erstaunlich viel Kultur zu bieten. Die Malerin Angelika Kauffmann verbrachte hier 1781 mehrere Monate und ist bis heute mit einem eigenen Museum sowie Fresken in der Pfarrkirche präsent. Auch Musikliebhaber dürfte Schwarzenberg ein Begriff sein: Seit 1976 ist der Ort Schauplatz der international bekannten Schubertiade.

6. Im Hirschen Schwarzenberg erfahren, wie Regionalität schmeckt

Hinter einer der eindrücklichen holzgeschindelten Fassaden am Dorfplatz verbirgt sich der Hirschen, Fine Hotel, Restaurant & Spa. Hier trifft Bregenzerwälder Tradition auf Weltoffenheit und innovative Ideen. Ein spannender Mix, der mich schon lange neugierig auf den Hirschen macht. Wie diese Verbindung in der Praxis aussieht, zeigt sich unter anderem im Fermentationskeller, in den wir an diesem Wochenende einen Blick werfen dürfen. Hier experimentiert die Küchencrew mit traditionellen Konservierungs- und Fermentationstechniken, um möglichst viel Geschmack aus regionalen Produkten herauszuholen und gleichzeitig so wenig wie möglich davon zu verschwenden.

Hirschen Schwarzenberg

Wie eng der Hirschen dabei mit lokalen Produzent zusammenarbeitet, haben wir bereits am Vortag auf dem Vetterhof in Lustenau von Simon Vetter erfahren. Simon Vetter, der den elterlichen Bio-Landwirtschaftsbetrieb gemeinsam mit seinem Bruder führt, stellte uns den Hof vor und zeigte uns, was hinter dessen Philosophie und Direktvermarktung steckt. Im gut frequentierten Hofladen wird eine bunte Auswahl an frisch geerntetem Gemüse angeboten. Doch nicht alles, was auf den Feldern wächst, landet direkt im Verkauf: Gemeinsam mit Partnern wie Jonathan Burger, Küchenchef im Hirschen Schwarzenberg, werden Überschüsse zu neuen Produkten verarbeitet. So entstehen beispielsweise Randig-Ketchup, Jungknoblauchpaste oder süss-saure Chilisauce.

Gemüse vom Vetterhof

Doch zurück in den Hirschen, wo sich beim Abendessen der Kreis schliesst. Zum Auftakt gibt es «Eingelegtes vom Feld & Keller», direkt aus dem Fermentationskeller, den wir zuvor besucht haben. Es folgen sommerlich gegrillte Zucchini mit Edamame, Pfifferlingen und einem raffinierten Paprikafond. Zum Hauptgang geniesse ich gegrillten Zander mit Hash Brown, Pimientos, Fischjus und Lardo. Den Abschluss bildet eine göttliche Beerenkaltschale mit Sauerrahm und Mohn.

Hirschen Schwarzenberg fermentiertes Gemüse
Patisserie im Hirschen Schwarzenberg

Gut zu wissen: Für ein Abendessen im Hirschen unbedingt vorgängig reservieren!

7. In Egg dem Sinn für gute Baukultur nachspüren

Wer durch den Bregenzerwald reist, dem fällt auf, mit wie viel Sorgfalt hier gebaut und gestaltet wird. Selbst einige Aldi- und Lidl-Filialen fügen sich mit angepassten Proportionen und Fassaden aus Holzschindeln ins Ortsbild ein. Hintergrundinformationen zur regionalen Baukultur bieten die sogenannten «Umgang»-Wege. Zwölf Dorfrundgänge zeigen anhand ausgewählter Objekte, wie die Menschen im Bregenzerwald ihren Lebensraum gestaltet haben und bis heute weitergestalten.

Der rund 10.5 Kilometer lange «Umgang Egg» startet beim Gemeindeamt und führt in etwa vier Stunden zu ausgewählten Bauten im Dorfkern und in den Aussenwachten. Wer weniger Zeit mitbringt, kann den Rundgang problemlos abkürzen. Die «Umgang»-Wege entwickeln sich mit den Dörfern weiter, weshalb laufend neue Bauten hinzukommen. Ein aktuelles Beispiel steht direkt am Ausgangspunkt in Egg: das Posthus am neu gestalteten Dorfplatz. Der markante Neubau mit Walmdach und Schindelfassade greift traditionelle Elemente auf und interpretiert sie zeitgemäss.

Egg im Bregenzerwald
Umgang Bregenzerwald - Egg
Egg neuer Dorfplatz

Im Erdgeschoss des Posthus befindet sich das Restaurant «Sarah kocht», dessen Gastgarten direkt auf den Dorfplatz hinausgeht und diesen bei schönem Wetter zusätzlich belebt. Bei unserem Besuch an einem Samstagmittag ist eine Regenwolke im Anmarsch, entsprechend spielt sich das Geschehen drinnen ab. Gastgeberin Sarah Brückner verbindet unter dem Motto «Wald + Welt» regionale Zutaten mit internationalen Einflüssen. Auf der wöchentlich wechselnden Mittagskarte stehen wenige, unkomplizierte und fair bepreiste Gerichte, die mit viel Sorgfalt zubereitet werden. Dazu gibt es hausgemachte Limonaden und Eistees. Eine Adresse, die man sich definitiv merken sollte.

8. Eine Energiewanderung in Langenegg unternehmen

Unsere zweite Nacht in Vorarlberg verbringen wir knapp 20 Busminuten nördlich von Egg in der Krone Langenegg mitten im Grünen.

Bregenzerwald

Direkt am Hotel verläuft die sogenannte «Energiewanderung». Der leichte, gut ausgeschilderte Rundweg führt auf 4.2 Kilometern durch die umliegenden Wälder sowie das Naturschutzgebiet «Nord». Unterwegs erfährt man auf Infostelen mehr über das Umweltmanagement der Gemeinde Langenegg. Zudem laden unterwegs Sitzgelegenheiten dazu ein, innezuhalten, den Blick ins Grüne schweifen zu lassen und den Gedanken nachzuhängen. Wunderbar entschleunigend.

9. Das Frauenmuseum Hittisau besuchen

Am dritten und letzten Tag unseres verlängerten Wochenendes in Vorarlberg unternehmen wir einen Abstecher nach Hittisau. Seit über 25 Jahren macht hier das einzige Frauenmuseum Österreichs Frauengeschichte und das Kulturschaffen von Frauen sichtbar. Bemerkenswert ist nicht nur, dass ein solches Museum im ländlichen Raum seinen Platz gefunden hat, sondern auch das Gebäude selbst. Ausgangspunkt für den Bau war der Bedarf nach neuen Räumlichkeiten für die Feuerwehr. Entstanden ist daraus ein Haus, das mehrere Nutzungen vereint: Neben der Feuerwehr beherbergt es das Frauenmuseum und das Probelokal des örtlichen Musikvereins. Damit zeigt es exemplarisch, wie ein funktionaler Gemeindebau einen Mehrwert für das Dorf schaffen und zur Belebung des Ortskerns beitragen kann.

Frauenmuseum Hittisau

Die aktuelle Ausstellung «FRIEDEN TUN.», die noch bis Ende März 2027 zu sehen ist, widmet sich den Zusammenhängen zwischen Frieden, Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht und versteht Frieden als aktiven, gestaltbaren Prozess. Die Ausstellung ist multimedial und interaktiv gestaltet und regt zum Nachdenken an. Wir haben hier gut eineinhalb Stunden verbracht. Auch der Ausblick auf 2027 macht neugierig: Ab April wird sich das Frauenmuseum unter dem Arbeitstitel «SCHÄM DICH?» dem Thema Scham und ihrem Zusammenspiel mit Macht, Körper und Geschlecht widmen.

Gut zu wissen: Das Frauenmuseum Hittisau ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt kostet 10 Euro.

10. In der Krone Hittisau Genuss und Handwerk erleben

Und wenn man schon in Hittisau ist, darf eine Einkehr in der Krone natürlich nicht fehlen. Der traditionsreiche Gasthof steht seit 1838 am Dorfplatz und zeigt, wie im Bregenzerwald mit bestehender Bausubstanz umgegangen wird. Ab 2007 wurde das Haus in mehreren Etappen behutsam erneuert. Dabei arbeiteten die Gastgeber mit dem Architekten Bernardo Bader und zahlreichen Handwerkern aus dem Werkraum Bregenzerwald zusammen.

Bei der Erneuerung ging es nicht darum, das Haus in einen vermeintlichen historischen Originalzustand zurückzuversetzen. Der heutigen Gastgebergeneration ging es vielmehr darum, an die Qualitäten des bestehenden Hauses anzuknüpfen, diese zeitgemäss weiterzuentwickeln und dabei auf Langlebigkeit zu setzen. Das zeigt sich bis hin zu den eigens angefertigten Möbeln, die nicht nach wenigen Jahrzehnten wieder ersetzt werden sollen.

Krone Hittisau Vorarlberg

Ein Detail bewegt mich dann doch noch dazu nachzuhaken: der Balkon im ersten Stock, der sich über die gesamte Giebelseite zieht, wo sich einst der Haupteingang befand. Für ein traditionelles Bregenzerwälder Gasthaus ist ein solcher Balkon eigentlich untypisch. Dietmar Nussbaumer erzählt lachend, dass dieses «störende Detail» denn auch schon Thema in den Gesprächen mit den Architekten gewesen sei. Hergeben würde er den Balkon heute trotzdem nicht. Warum, können wir beim anschliessenden Mittagessen gut nachvollziehen: Während wir hier oben fein speisen, blicken wir über die kürzlich neu gestaltete, verkehrsberuhigte Dorfmitte und beobachten das lebhafte Treiben auf dem Platz.

Essen in der Krone Hittisau
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Hallo ich bin Anita, leidenschaftliche Weltenbummlerin und Hobby-Fotografin. Ich liebe es, neue Flecken auf unserer wunderbaren Welt zu entdecken. Dabei gilt, das Abenteuer beginnt direkt vor der Haustür! So bin ich nicht nur in exotischen Ländern sondern auch oft in der Schweiz unterwegs.
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