Mit Spassgarantie: unser Outdoor Wochenende am Bewegungsberg Golm

Mit Spassgarantie: unser Outdoor Wochenende am Bewegungsberg Golm

Werbung – dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Golm Silvretta Lünersee Tourismus GmbH

Dass das Montafon eine Reise wert ist, hat es uns schon zweimal bewiesen. Und bei beiden Besuchen stand der Bewegungsberg Golm im Fokus. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns ein traumhaftes Winterwochenende im 2016. Petrus meinte es mit den Schneemengen so gut, dass unsere geplante Skitour aufgrund «zu viel Schnee» nicht wie geplant durchgeführt werden konnten. Diesen Herbst stand unser Outdoorwochenende am Bewegungsberg Golm ebenfalls im Zeichen von Extremen. Eigentlich wäre der Ausflug Mitte September auf dem Programm gestanden und «tüpfte» damit prompt das wohl verregnetste Septemberwochenende ever. Bei aller Freude am draussen sein, liessen uns diese trüben Aussichten den Ausflug um einige Wochen nach hinten in den goldigen Oktober schieben. Ein guter Entscheid. Das Vorarlberg putzte seinen Himmel blitzblank und erfreute uns mit zwei Tagen perfektem Herbstwetter.

Flying Fox & Co – Abenteuer für Gross und Klein

Was den Bewegungsberg Golm auszeichnet, ist sein breites Freizeitangebot. Von anspruchsvollen Hochtouren, über Themenwanderwege bis hin zum Adrenalinkick für Gross und Klein ist für jede outdoorbegeisterte Person etwas mit dabei. Genau diese Vielfalt wollten wir in den zwei Tagen vor Ort auskosten und reisten daher am Samstag in der Früh pünktlich auf die erste Gondelbahnfahrt bei der Talstation Vandans an (für einmal mit dem Mietauto und nicht mit dem Zug, weil das in diese Richtung ein bisschen zeitsparender und vor allem flexibler ist). Via Latschau liessen wir uns zuerst mit der Gondelbahn bis zur Mittelstation Matschwitz transportieren, wo wir unser Gepäck im Haus Matschwitz – unserer Unterkunft – zwischenlagerten. Nach einer kurzen Kaffeepause ging der Tag gleich richtig rasant los, und zwar auf der neusten Attraktion des Bewegungsbergs Golm – dem Waldrutschenpark. Dieser wurde am 30. September 2017 eröffnet und führt mit sieben unterschiedlichen Rutschen und einem daneben verlaufenden Wanderweg von Matschwitz nach Golm hinunter. Auf der ersten Rutsche hatte ich riesen Bammel und war total überrascht, wie zügig einem diese Edelstahlrutschen nach unten befördern.

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Auf jeden Fall eine witzige Art, die Höhenmeter hinunter nach Latschau zu überwinden und für mich die perfekte Aufwärmübung für den Seilpark. Ich hatte nach dem Besuch im Pilatus Seilpark auf der Fräkmüntegg Mut geschöpft, dass ich einen Seilpark tatsächlich auch ohne «Drama» überleben kann. Derjenige im schön golden gefärbten Herbstwald in Latschau belehrte mich eines Besseren. Die erste Runde scheiterte doch prompt am Einstieg. Ich war zu feige (und zu «schwach»), die wackligen Holzstiegen zur ersten Plattform hinauf zu bewältigen. Von den vier blauen «einfachen» Parcours schaffte ich nach diesen Startschwierigkeiten drei – immerhin, oder?! Dass alles reine Kopfsache ist, zeigte sich schlussendlich beim Flying Fox, wo man an einem über 500 m langen Stahlseil quer über das Staubecken Latschau saust. Was für ein Spass! Das war genau nach meinem Geschmack. Zum Abschluss wagte ich mich noch auf den 2.6 km langen Alpine Coaster. Die Rodelbahn verbindet Latschau mit der Talstation in Vadans und ist insbesondere bei Tagesausflüglern mit Kindern hoch im Kurs.

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Rauf auf den Berg

Nach diesem fulminanten Vormittag spüren wir zum einen Muskeln, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt und zum anderen macht sich der Magen bemerkbar. Hunger! Feine traditionelle Montafoner Kost tischt der Berghof Golm bei der Bergstation Grüneck auf. Ich bestelle eine Portion Kässpatzen, der Freund Schnitzel und Pommes und danach lassen wir uns selig die Sonne ins Gesicht scheinen. Solch sommerliche Oktobertage sind halt schlicht herrlich. Kurz bevor uns die letzte Gondel hinunter nach Matschwitz transportiert, spazieren wir zur Verdauung noch gut 15 Minuten Richtung Aussergolm zu einem traumhaft platzierten Bänkli. Welch herrliche Aussicht!

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Herbstpracht auf dem Golmer Seenweg

Wer im Haus Matschwitz übernachtet kommt am Morgen und Abend in den Genuss der Erste, respektive der Letzte am Berg zu sein. Am nächsten Morgen erwachen wir mit den ersten Sonnenstrahlen und machen uns nach dem Frühstück wiederum mit der ersten Gondelbahn (und diesmal natürlich mit Vorsprung zu den Leuten, die in Vandans unten starten) auf den Weg Richtung Bergstation Grüneck. Nach dem actiongeladenen Vortag wollen wir heute abseits der Infrastrukturanlagen in die wunderbare Bergwelt des Rätikons eintauchen. Das Wandergebiet Golm bietet vom Golmer Höhenweg bis zu Golmi’s Forschungspfad eine breite Palette an Routenoptionen. Allen gleich: Das herrliche Bergpanorama bestehend aus den drei Türmen, der markanten Zimba, der Sulzflueh und der Schesaplana. Unsere Wahl fällt auf den rund 8 Kilometer langen Golmer Seenweg. Dieser führt von der Bergstation Grüneck zuerst steil aufwärts zum Golmer Joch. Von dort geht’s über einen Grat weiter zum Kreuzjoch – dem höchsten Punkt der Wanderung – und dann via Aussergolm hinunter nach Matschwitz. Mit einem Aufstieg von 425 Höhenmetern und gut drei Stunden Wanderzeit eine «gemütliche» Sonntagsrunde, die definitiv nicht mit Aussichten geizt. Einzig die Seen sind im Herbst nicht besonders imposant und erschienen uns eher als kleine «Tümpel». Landschaftlich besonders reizvoll soll der Golmer Seenweg zur Blütezeit der Alprosen (anfangs Juli) sein. Wir schnuppern dagegen beim Anblick der weiss überzuckerten Drei Türme bereits Winterluft! Da wir die Tour am frühen Morgen starteten, erreichen wir unser Ziel gerade pünktlich zur Mittagszeit und genehmigen uns vor der Heimreise ein zünftige Portion Kaiserschmarrn – das gehört für mich bei einem Bergausflug ins schöne Nachbarland quasi zum Pflichtprogramm.

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Praktische Tipps rund um den Bewegungsberg Golm

  • Anfahrt ab Zürich nach Vandans 1.45 h mit dem Auto und min. 2 bis 3 h (je nach Zeit) mit dem öffentlichen Verkehr
  • Übernachten direkt am Bewegungsberg Berg im Haus Matschwitz – Preis pro Person im Familienzimmer mit privater Dusche/WC und Halbpension 57 Euro/Person (Sommersaison)
  • Eine Übersicht der Wanderrouten findet ihr auf der Webseite des Bewegungsberg Golm
  • Das Kombiticket (Waldseilpark, Flying-Fox, Alpine-Coaster-Golm u. Golmerbahn) kostet für Erwachsene 39 Euro (Kinder 27.30 Euro)
  • Die Tageskarte für die Golmerbahn kostet 18 Euro
  • Wir mussten an einem sehr gut frequentierten Herbstwochenende bei kaum einer Aktivität lange anstehen – es lohnt sich dennoch, den Waldseilpark / Flying-Fox / Alpine-Coaster am Vormittag zu besuchen, weil da weniger Leute unterwegs sind

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