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Zürich von oben – Teil II

Als wir am vergangenen Samstag im Zürcher Niederdorf unterwegs waren  und am städtischen Wahrzeichen, dem Grossmünster, vorbeimarschierten, fragten wir uns plötzlich, ob die Türme wohl öffentlich zugänglich sind? Es ist manchmal ja schon faszinierend, da fliegt man tausende Kilometer in fremde Städte, sieht sich dort alles bis ins letzte Detail an und die Sehenswürdigkeiten der eigenen Stadt interessieren einem überhaupt nicht. Wir wollten diesen Zustand natürlich umgehend ändern und schauten im Münster nach.

Das Grossmünster ist eine evangelisch-refomierte Kirche. Sie bildete Mitte des 16. Jahrhunderts den Ausgangspunkt der deutschschweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Fraumünster und der St. Peter Kirche gehört das Grossmünster zu den bekanntesten Kirchen der Stadt Zürich. (Weitere Informationen unter Grossmünster.ch)

Beim Betreten der Kirche merkt man sofort, dass man in einer reformierten Kirche gelandet ist. Es wirkt im Vergleich zu katholischen Kirchenbauten sehr nüchtern und wenig ausgeschmückt. Inmitten dem Kirchenschiff findet man den Zugang zum Karlsturm, einer der zwei Türme vom Grossmünster. Erfreut stellten wir fest, dass der Eintritt für Erwachsene „nur“ 4 CHF beträgt. Der Aufstieg hat es dann aber in sich. Es gibt keinen Lift und somit müssen alle Personen die 187 Stufen in Angriff nehmen. Für mich war das eine ziemliche Herausforderung, da ich immer leicht mit meiner Höhenangst kämpfen muss.

Oben auf dem Turm gibt es vier Aussichtsterrassen und ich glaube die folgenden Bilder sprechen für sich… Ist der Blick nicht einfach atemberaubend?

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Übrigens: Es hatte erstaunlich wenig Leute oben auf dem Turm. Es war also keineswegs ein Gedränge und man konnte sich überall Zeit nehmen, um die Aussicht zu geniessen.

Eigentlich hätte ich von all dem ja auch noch Filmmaterial, da ich meine neue GoPro Hero 3 Black zu ersten Testzwecken mitgenommen habe. Meine Filmkünste sind aber noch ausbaufähig und somit müsst ihr euch bis zum ersten Video noch etwas gedulden :-).

Kulinariktipp: Wenn man nach dem anstrengenden Aufstieg eine Stärkung braucht, empfehle ich, das Café Henrici, welches sich in unmittelbarer Nähe an der Niederdorfstrasse 1 befindet, anzusteuern. Von der NZZ am Sonntag bekam das Lokal ganz zurecht den Titel „Zurichs best Coffee verleiht. Ein weiterer Pluspunkt sind die super leckeren Flammkuchen (ab 18.50 CHF) und der hausgemachte, ungesüsste (!) Eistee.

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