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Beyoglu – Städtereisen zwischen West und Ost

Der Stadtteil Sultanahmet ist unbestreitbar das Herz von Istanbul. Wer von hier aus startet und die Galata Brücke überquert, der macht sprichwörtlich den Sprung von Osten nach Westen (obwohl sich beide Stadtteile noch auf dem Europäischen Kontinent befinden). Beyoğlu ist aber seit Jahrhunderten das Zentrum des westlich geprägten Istanbul. Die Geschichte des Stadtteils führt weit zurück. Er war unter anderem ein bedeutender Handelsknotenpunkt für europäische Händler, insbesondere der Italiener. Man findet hier auch Jugendstilbauten und die Römisch-Katholische Kathedrale Saint Antoine.

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Der Stadtteil lässt sich wunderbar zu Fuss erkunden. Bis man die Istiklal-Caddesi – DIE Fussgängerzone – erreicht, muss man sich leicht den Hügel hinaufquälen. Es lohnt sich aber, da man in den engen Gassen tolle Strassenkunst und sonstige Kuriositäten entdecken kann. Ja, es gibt auch eine Metro da hoch, aber das ist doch nur halb so spannend. Die Istiklal-Caddesi ist seit anfangs der 90er Jahre eine Fussgängerzone und gehört mit zu den bekanntesten Strassen Istanbul’s. Die Fussgängerzone wird von europäischen Ladenketten, Hotels und kleinen Hinterhof-Basars gesäumt. Ein wirklich bunter Mix zwischen westlichen und östlichen Traditionen. Wer die Strassen entlang bummelt (und dabei kann man sich ruhig etwas Zeit lassen) der landet schlussendlich auf dem Taksim Platz. Bei uns war er leider eine Grossbaustelle und ich habe gar nicht so viel davon gesehen. Schade.

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Von Beyoğlu wagten wir dann noch einen kurzen Abstecher in den benachbarten Stadtteil Beşiktaş. Der Name des Stadtteils kam mir dank meinem fussballbegeisterten Freund vage bekannt vor. Ansonsten hatte ich leichte Orientierungsschwierigkeiten mit all diesen türkischen Ortsbezeichnungen.

Wer vom Taksim-Platz aus in Richtung Dolmabahçe Palast und gleichnamiger Moschee spaziert, der kommt automatisch auch am Fussballstadion des Traditionsclubs vorbei. Der Palast, der direkt am europäischen Ufer des Bosporus liegt, war der Hauptgrund für unseren Abstecher. Mit dem Bau des Palasts (als Ergänzung zum Topkapi-Palast) wollten die Sultane ein Bauwerk schaffen, mit dem sie sich an den «europäischen Standards» messen konnten. Ich finde, dies ist ihnen gelungen. Resultat ist nämlich ein extrem beeindruckendes und schönes Bauwerk, das auf alle Fälle einen Besuch wert ist.

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