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5 gute Gründe, wieso sich im März ein Abstecher ins Brandnertal lohnt

Werbung: Beitrag in Zusammenarbeit mit der Alpenregion Bludenz

Das Brandnertal im südlichen Vorarlberg ist so etwas wie ein Geheimtipp. «Ums Eck» zur Schweiz, schnell erreichbar und spricht Familien sowie aktive Naturgeniesser/-innen gleichermassen an. Und irgendwie scheint der Himmel im Brandnertal blauer zu sein als anderswo. Der Blick ins Blog-Archiv bestätigt dies. Wen beim Postkartenwetter der nachfolgenden Bilder die Lust auf Frühlingsskifahren packt – für den habe ich gute Neuigkeiten. In den kommenden Wochen lockt das Brandnertal nämlich mit Vorzugspreisen und einem aktiven Rahmenprogramm.

Firnwochen im Brandnertal

Wir haben uns Mitte Februar auf den Weg ins Brandnertal gemacht und während zweier Tage die Winteraktivitäten im Tal auskundschaftet. Und auch wenn die eigentlichen Firnwochen erst Anfang März starten, fühlte es sich für mich in Anbetracht des herrlichen Wetters beinahe schon wie Frühlingsskifahren an. Einzig am Nachmittag dürfte man im März auf der Sonnenterrasse des Aktivresorts Valavier die Sonne deutlich länger geniessen können als bei unserem «Testlauf», wo sie sich bereits um 17:00 Uhr hinter den zackigen Gipfeln des Rätikons verabschiedete.

Wer im Zeitraum vom 5. März bis 27. März in einem der Partnerbetriebe übernachtet, der profitiert von vergünstigten Skipasspreisen. Dies ist aber nicht der einzige gute Grund für einen Abstecher ins Brandnertal:

1. die Gelegenheit, um neue Wintersportaktivitäten auszuprobieren

Wie ihr wisst, gehört Schneeschuhwandern zu meinen liebsten Winteraktivitäten. Es gibt kaum was Schöneres, als Schritt für Schritt durch die verschneite Landschaft zu stapfen. Nebst Skitourenrouten und Winterwanderwegen gibt es im Brandnertal auch markierte Schneeschuhtrails. Alternativ lässt man sich von Wanderführer Peter Schuler auf Umwegen – damit man in den Genuss des Vorspurens kommt – zu den schönsten Aussichtsplätzen leiten. Im Rahmen des Wochenprogramms bietet das Team von BergAKTIV Brandnertal rund um Peter Schuler verschiedene geführte Schneeschuhtouren an – dabei ist auch das Material (Schneeschuhe und Stöcke) inklusive. Falls ihr noch nie mit Schneeschuhen unterwegs gewesen seid, ist dies die perfekte Gelegenheit, das auszuprobieren.

Wir haben uns von Peter Schuler die Route der Schneeschuh-Schnuppertour am Bürserberg zeigen lassen. Diese führt über die Hochebene der Tschengla und bietet neben einem herrlichen Alpenpanorama vom Grossen Walsertal bis ins Rätikon auch einen Tiefblick auf die mystischen neolithischen Steinkreise, deren Bedeutung bis heute noch nicht vollumfänglich entschlüsselt worden sind.

Bürserberg Schneeschuhwandern
Bürserberg Steinkreise

Hier oben führen auch die Loipen, Winterwanderwege, Rodelstrecken und extra für Husky-Schlittenfahrten konzipierte Strecken durch. Für alle Hundefans ist ein Workshop bei Husky Toni ein unvergessliches Erlebnis. Und diejenigen unter euch, die ihre Skills bei der Lawinensuche verbessern möchten, können sich auf der brandneuen PIEPS-Station direkt beim Wanderparkplatz «austoben». Die LVS-Trainingsanlage ist kostenlos nutzbar.  

Husky Toni Brandnertal

2. die Hütteneinkehr bei Sonnenschein doppelt Spass macht

Mit der wärmenden Sonne wird der Schnee Stunde um Stunde schwerer und das «stapfen» anstrengender. Höchste Zeit für eine Hütteneinkehr. Peter Schuler leitet uns zielgerichtet zur Rufana Alp und weiss unterwegs viel Spannendes zur Region zu erzählen. «Hier soll es den besten Kaiserschmarren der Region geben», wurde uns als Tipp mit auf den Weg gegeben. Und ja: Da wurde uns nicht zu viel versprochen. Aber auch sonst isst man hier richtig gut.

Bürserberg Schneeschuhtouren
Rufana Alp Bürserberg
Kaiserschmarrn Rufana Alp

Die Rufana Alp wurde auf diese Saison hin erweitert. Im Untergeschoss des Bergrestaurants ist neu die «Alpsuite» dazugekommen. Die im Chalet-Stil gebaute Ferienwohnung bietet mit vier Doppelzimmern Platz für bis zu acht Personen und ist ein echter Hingucker. Küchenzeile, Sauna und Ski-in/Ski-out inklusive.

Während der Firnwochen bieten diverse Gastrobetreiber im Tal nebst den üblichen Gerichten weitere Spezialgerichte aus Vorarlberg an. Im Restaurant Frööd bei der Bergstation der Panoramabahn gibt’s zum Beispiel gebackene Surakäs-Laibchen. Alternativ könnt ihr hier auf Voranfrage auch Vorarlberger Riebel bestellen. Das traditionelle Ostschweizer Gericht war auch hier im Brandnertal jahrhundertelang eines der nahrhaftesten Gerichte und wird von den Einheimischen noch immer gerne gegessen.

3. vergünstigte Skitickets, die das Portemonnaie schonen

Nein, an tollen Einkehrschwung-Möglichkeiten mangelt es entlang der rund 65 Pistenkilometer des Skigebiets Brandnertals nicht. Und wer weiss – vielleicht liegt ja dank der im März vergünstigten Skitickets ein Einkehrschwung mehr drin. Die Reduktion beträgt ungefähr 20% auf den jeweils gültigen Saisontarif – nicht nur für die Skitickets, sondern auch für Fussgänger-Tickets (Tageskarte 19.50 Euro anstelle von 24 Euro). Eine Übersicht der Angebote findet ihr hier: März-Vorteilswochen

Pisten Brandnertal

Ich war im Brandnertal zum ersten Mal seit Februar 2020 wieder mit den Skiern unterwegs und positiv überrascht. Trotz eines herrlichen Sonntages mitten in der Hauptsaison hielt sich der Menschenauflauf in Grenzen bzw. verteilten sich die Skifahrenden sehr gut auf den verschiedenen Pisten. Die Abfahrten sind sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Es gibt eine schwarze Piste – bei den restlichen Pisten handelt es sich um einfache bis mittelschwere Abfahrten (blau und rot). Besonders aussichtsreich ist die Verbindungsstrecke vom Bürserberg nach Brand (Nr. 25).

Brandnertal Aussicht
Brandnertal Skipisten

4. Handwerkskunst und Kultur zum Rahmenprogramm gehört

Noch vor wenigen Jahrzehnten war das gesamte Brandertal landwirtschaftlich geprägt. Auch wenn sich mittlerweile der Tourismus zum weitaus bedeutenderen Wirtschaftszweig entwickelt hat, bildet die Landwirtschaft ein nach wie vor wichtiges Fundament. Sei es bei der Herstellung von regionalen Produkten, dem Fortführen von Traditionen oder der nachhaltigen Bewirtschaftung und Pflege von Kulturland.

Unter den Landwirten sind auch einige Pionierinnen zu finden. Wie Tanja Moser, die den elterlichen Hummelhof übernommen und in Abstimmung mit ihrem Werteverständnis weiterentwickelt hat. Das Resultat: ein Milchbetrieb mit muttergebundener Kälberaufzucht, eine kecke Herde Mohair-Ziegen, deren wertvolles Haar zu buntem Garn und deren (spärliche) Milch zu Seife verarbeitet wird und eine Mehlwurmzucht.

Mohair Ziegen

Tanja Mosers Produkte und zahlreiche weitere regionale Spezialitäten kann man während der Firnwochen auf dem wöchentlich stattfindenden Handwerks- und Bauernmarkt erwerben. Auch eine ideale Gelegenheit, um im direkten Kontakt mit den Produzenten mehr über deren Erzeugnisse zu erfahren.  

Noch mehr Hintergrundinfos zur bewegten Talgeschichte bieten die Ausstellungen «Grat+Grenze» und «Landwirtschaftliches Arbeiten in den Bergen» im alten Schulhaus Brand beim sogenannten «Walserensemble». Die beiden Ausstellungen sind im Zeitraum vom 5. bis 27. März jeweils von Mittwoch bis Freitag von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.

5. nach einem sportlichen Tag die Entspannung nicht zu kurz kommt

Trotz aller Sportlichkeit – der Genuss und die Entspannung kommen im Brandnertal nicht zu kurz. Schon gar nicht dann, wenn man im Aktivresort Valavier mitten im Dorfkern von Brand eincheckt. Der familiengeführte Betrieb hat viele Stammgäste. Und nach der ersten Erkundungstour durchs Hotel weiss ich wieso: Um sich in der verschachtelten, gewachsenen Hotelstruktur vollends zurechtzufinden, reicht ein Aufenthalt kaum.

Hinter jeder Tür verbirgt sich eine neue Überraschung. Ein Innen- und ein Aussenpool, fünf Ruheräume, ein regelrechtes Kinderparadies inklusive riesigem Indoor-Sandkasten, eine gemütliche Bar, diverse Stuben und die «Wunderkammer» namens Meyers Speis, wo sich ein liebevoll zusammengestelltes Sortiment an hausgemachten Produkten und regionalen Spezialitäten findet. Diese kommen auch beim allabendlichen Mehrgangmenü zum Einsatz.

Valavier Kräuter
Valavier Aktivresort Essen

Das Valavier ist eine Wundertüte. Und auch wenn uns bei unserem Kurzaufenthalt die Zeit fehlte, den weitläufigen Wellnessbereich vollends auszukundschaften, können wir euch das Hotel als Basis für eure Brandnertal-Ferien definitiv empfehlen.

Praktische Tipps rund um die Firnwochen im Brandnertal

  • Ein praktischer Tipp und gleichzeitig ein weiterer guter Grund ist die mit dem öffentlichen Verkehr schnelle und bequeme Erreichbarkeit des Brandnertals. Die Anreise mit dem Zug/Bus von Zürich bis nach Brand (Haltestelle Dorfbahn) dauert exakt 2:23 h inklusive einmal Umsteigen in Bludenz (vom Railjet in den Bus Nr. 81 Richtung Brand). Das Beste: Die Gästekarte inkludiert die kostenfreie Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg ab/bis zu den Grenzhaltestellen in Buchs und St. Margarethen.
  • Als Gast im Brandnertal erhält man die Gästekarte ab der ersten Übernachtung. Nebst der kostenfreien öV-Nutzung profitiert man von verschiedenen Ermässigungen auf die Bergbahnen sowie weiteren Inklusivleistungen.
  • Das Aktivresort Valavier ist Firnwochen-Partnerbetrieb. Die Übernachtungspreise starten ab 155 Euro pro Person/Nacht (inkl. Frühstück).
  • Die regulären Winterpreise der Bergbahnen Brandertal findest du hier: Preise & Tickets
  • Das Wochenprogramm während den Firnwochen umfasst viele verschiedene Wanderungen und Spaziergänge – u.a je 1x pro Woche eine Dorfwanderung durch Brand sowie Bürserberg. Eine Teilnahme lohnt sich für alle, die mehr durch die von den Walsern geprägte Talgeschichte erfahren möchten.
  • Alle Infos zur Firnwoche (Vorzugspreise/Wochenprogramm etc.) gibt’s hier: Firnwochen Brandnertal
  • Weiter regionale Tipps findet ihr in meinem Blogbeitrag zur Alpenstadt Bludenz.
Über den Autor

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Hallo ich bin Anita, leidenschaftliche Weltenbummlerin und Hobby-Fotografin. Ich liebe es, neue Flecken auf unserer wunderbaren Welt zu entdecken. Dabei gilt, das Abenteuer beginnt direkt vor der Haustür! So bin ich nicht nur in exotischen Ländern sondern auch oft in der Schweiz unterwegs.
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