Meine Mailand Top-Spots

Vor ziemlich exakt zwei Jahren hat’s „bumm“ gemacht. Mailand hat mich vom Hocker gehauen. Im positiven Sinn. Die Stadt, von der in meinem Kopf ein Gespinst aus zu viel Autoabgasen und drängenden Menschenmassen existierte, entpuppte sich als kunterbunter Schmetterling. Umso mehr freute ich mich vor wenigen Wochen darauf, endlich mal wieder einen rundum entspannten Tag in der Metropole Norditaliens zu verbringen. Wobei, dank liebenswerten Tipps von Freunden war die Sache mit dem „entspannt durch die Gassen bummeln“ plötzlich gar nicht mehr so einfach. Ich bekam nämlich so viele tolle Essenstipps, dass ich den ganzen Tag in fantastischen Restaurants und an Street-Food-Ständen hätte verbringen können. Das erschien mir dann doch etwas zu übertrieben und so richtete ich meinen Stadtbummel nach den Restaurants, die ich unterwegs anpeilen wollte.

Et voilà, damit ihr beim nächsten Mal nicht im erstbesten Pizzaschuppen hängenbleibt, habe ich euch hier meine aktuellen Favoriten zusammengestellt.

Corso Como

Zwischen dem Bahnhof Garibaldi, der von futuristischen Hochhausbauten umzingelt ist, und der altehrwürdigen Porta Garibaldi erstreckt sich der Corso Como. Hier reihen sich gemütliche Cafés und Restaurants an chice Boutiquen. Insbesondere für die männlichen Geschöpfe hat es hier ein paar ganz formidable Läden.

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Brera

Wer zu Fuss unterwegs ist, quert nun die Viale Franseco Crispi und spaziert südwärts in Richtung Castello Sforzesco. Zwischen der Via Pontaccio, Via Fatebenefratelli, Via dei Giardini und Via Monte di Pietà befindet sich das Designviertel Brera. Dank grosszügig angelegten Fussgängerzonen, kleinen Shops, hübschen Gebäudefassaden und netten Tavernen, macht Flanieren hier besonders Spass. Mein Portemonnaie liess sich von dem Ambiente inspirieren und gönnte sich, schwupps, eine neue Sonnenbrille.

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Taglio – Via Vigevano, 10

Für das Mittagessen fuhren wir mit der Metro noch etwas weiter in südliche Richtung. Gleichzeitig Laden und Restaurants versprüht das Taglio ein authentisches Flair und liegt in praktischer Gehdistanz zur Porta Genova Metrostation (M2). Wie man sieht, haben sie sowohl klassisches Risotto Milanese als auch soldie Buger bestens im Griff.

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Grom – z.B Via S. Margherita 16 

Am Nachmittag ruht man sich am besten auf einer Piazza oder in einer der zahlreichen grünen Oasen aus. Selbstverständlich nicht ohne Gelati. Beim legendären Grom (verschiedene Standorte in Milano) gibt es definitiv die Besten. Wieso? Weil, sich hier die Italiener Schlange stehen und das Schokoladen-Eis wirklich nach reinster Schokolade schmeckt. Zwei Kugeln gibt es für 3 Euro, drei Kugeln kosten 3.50 Euro.

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Milano-Aussicht

Duomo die Milano

Kurz bevor sich die Sonne hinter dem Horizont verabschiedet, taucht sie Mailand in ein goldiges Licht. Die wunderschöne Stimmung lässt sich auf der Dachterrasse des Doms bestaunen. Manch einer verbringt hier hoch über dem geschäftigen Treiben der umliegenden Einkaufsstrassen mit einem Buch oder einen Skizzenblock den ganzen Tag und beobachtet die Alltags-Hektik aus der Distanz. Die Terrasse schliesst am 18:30 Uhr. Die letzten Tickets werden um 18:00 Uhr verkauft. Wir haben’s auf die Minute genau ausgereizt.

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Temakinho – Ripa di Porta Ticinese 37

Sushi mit Caipirinha und brasilianischem Bier. Im ersten Moment war ich verwirrt, dass mich in einem Sushi-Restaurant eine Portugiesisch angehauchte Karte erwartete. Interessanterweise hat Brasilien eine der grössten japanischen Gemeinschaften und deshalb auch eine lange Sushi-Tradition. Genau aus dieser Tradition ist das heutige In-Lokal Temakinho enstanden und erfreut sich grosser Beliebtheit. Wir haben mit Glück einen der letzten Tische ohne Reservation ergattert. Wobei, entlang der Navigli ist die Auswahl an netten Lokalen ja schier grenzenlos. Ein Besuch im Temakinho kann ich euch aber wärmstens empfehlen. Das Essen ist fantastisch!

Die Temakis gibt es ab 6 Euro, die Sushi-Rollen ab 12 Euro und die Caipirinhas gibt es in den verschiedensten Variationen für 8 Euro.

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Hinweis: Meine Reise durch die Lombardei fand im Rahmen des #blogville Projekts statt und wurde von der Regione Lombardia unterstützt – Vielen Dank hierfür. Meine Leser dürfen wie immer sicher sein, dass ich hier stets meine Ansichten und Begeisterung vertrete.

Anita Brechbühl

Hallo ich bin Anita, leidenschaftliche Weltenbummlerin und Hobby-Fotografin. Ich liebe es, neue Flecken auf unserer wunderbaren Welt zu entdecken. Dabei gilt, das Abenteuer beginnt direkt vor der Haustür! So bin ich nicht nur in exotischen Ländern sondern auch oft in der Schweiz unterwegs.

Kommentare

  • Anke Oktober 20, at 21:46

    Der Ausblick vom Dach des Mailänder Doms ist wirklich klasse, für uns einer der schönsten Orte der Stadt.

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  • Chregu November 11, at 07:50

    Danke für diesen tollen Bericht. Jetzt weiss ich endlich, wo ich in Mailand hin muss, wenn ich mal dort bin.

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  • Stella März 10, at 22:27

    Klasse Bericht und sehr ansprechende Fotos! Kennst du Mailand gut genug um Empfehlungen auszusprechen in welchen Stadtteilen man möglichst am schönsten unterkommt? Freue mich auf eine Antwort!Lg Stella

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    • Anita Brechbühl März 16, at 19:21

      Liebe Stella - Danke das freut mich! Nein, so gut kenne ich Mailand leider nicht. Ich recherchiere jeweils nach spannenden Hotels und weniger nach bestimmten Stadtteilen

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