Photo Essay – Lissabon im Retro-Look

So, bevor ich im April, Mai und Juni reisemässig durchstarte – ja, da ist einiges geplant – nutze ich die Gelegenheit, um endlich noch „Altlasten“ loszuwerden. Unsere Portugal Reise ist beinahe ein Jahr her und trotzdem bin ich noch nicht dazu gekommen, euch alles zu zeigen.

Wenn ich mit meinem Freund unterwegs bin, wählen wir jeden Abend ungefähr die besten dreissig Bilder aus, die wir anschliessend in Lightroom importieren und dort kurz bearbeiten. Wobei, bearbeiten ist eigentlich zu weit gefasst. Normalerweise reichen wenige Klicks, um das Bild zu optimieren (Lichter abdunkeln, Tiefen aufhellen, Weissabgleich, schärfen, Objektivkorrektur). Filter und sonstige Special Effects nutzen wir praktisch nie. Klar, man könnte in diese Phase viel mehr reinstecken und soweit experimentieren, bis das Bild ein kleines Kunstwerk wird.

Bezüglich der Verwendung von Filtern, teilen der Freund und ich nicht dieselbe Meinung. Ich persönlich finde, dass Filter, mit dem richtigen Mass eingesetzt, schön Resultate ergeben. Wichtig erscheint mir, dass ein Thema durchgezogen wird und nicht zwischen Schwarz-Weiss, HDR und Candy-Filtern hin und hergesprungen wird (aber auch da sind die Geschmäcker unterschiedlich).

Ich konnte ihn dann doch noch überreden, dass er die nachfolgenden Bilder etwas intensiver bearbeitete. Ich finde, das Resultat widerspiegelt die Stimmung von Lissabon sehr schön. Wie gefällt euch Lissabon im Retro-Look?

Im Terrassencafé im unteren Teil des Jardim do Torel (Esplanada do Torel) gibt es leckere Sandwiches und eine super Aussicht gratis dazu

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Einen Abstecker in die Alfama und das Castelo de São Jorge darf bei einem Lissabon-Stadtbummel natürlich nicht fehlen

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In Belém erlebte ich eine Pastel-de-Nata-Odyssee. Ansonsten bietet der Stadtteil viele Seefahrergeschichten und architektonische Perlen, wie das Mosteiro dos Jerónimos

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Mein Geheimtipp: Fahrt mit der Fähre hinüber nach Almada. Nebst der wunderbaren Aussicht von der Plattform der Cristo Rei Statue, gibt es entlang der langen Kaimauern tolle Fotomotive von verlassenen Gebäuden

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Ebenfalls ein tolles Fotomotiv findet ihr im nordwestlichen Stadtteil Amoreiras. Hier befindet sich das beeindruckende „Aqueduto das Águas Livres“ 

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Und die schöne Abendstimmung lässt sich am besten vom Jardim de S. Pedro de Alcantara (Stadtteil Baixa) einfangen. Boa noite! 

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Brandaktuelle Bilder aus Lissabon gibt es übrigens bei Elke auf auf Meerblog.

Anita Brechbühl

Hallo ich bin Anita, leidenschaftliche Weltenbummlerin und Hobby-Fotografin. Ich liebe es, neue Flecken auf unserer wunderbaren Welt zu entdecken. Dabei gilt, das Abenteuer beginnt direkt vor der Haustür! So bin ich nicht nur in exotischen Ländern sondern auch oft in der Schweiz unterwegs.

Kommentare

  • Manuela April 01, at 11:53

    Gefällt mir sehr gut :-) Genauso wie das neue Logo übrigens!Liebe Grüße Manuela

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  • Lena / out and indoor April 01, at 18:43

    Hm,bin ein bisschen hin und her gerissen, Ich mag die Bilder und bin auch Fan des Retro-Looks, doch irgendwie sehen die Bilder aus, wie sie halt gerade so auf Instagram immer und überall aussehen. Versteh mich bitte nicht falsch. Ich liebe Instagram, doch als Hobbyfotografin und Spiegelreflex-Einsteigerin wurmt es mich manchmal auch, wenn die Smartphone-Fotos teilweise schon genauso gut aussehen, wie Fotos, die mit einer Spiegelreflex gemacht wurden. Ich übertreibe jetzt ein bisschen, ich weiß, aber irgendwann reicht es nur noch sein Smartphone in die Luft zu halten und peng, ein perfektes Bild.Schöne Grüße Lena

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    • Anita Brechbühl April 01, at 20:50

      Liebe Lena ich weiss, was du meinst - aber ich finde, dass dies nichts mit Instagram zu tun hat sondern mit der Art, wie Fotos auf dem Handy editiert werden können (ich beispielsweise benütze selten Instagram-Filter sondern bearbeite die Bilder mit der vscocam). Mit der Spiegelreflex hast du den gleichen Effekt, wenn du die Bilder in RAW-Format machst und anschliessend mit Photoshop, Lightroom (...) bearbeitest. Viele gute Fotografen investieren immens viel Zeit in die Nachbearbeitung ihrer Bilder. Am wichtigsten ist aber immer noch ein gutes Auge :) und da spielt es ja eigentlich keine Rolle ob Smartphone, Kompaktkamera oder Spiegelrefelx ;)

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      • Lena / out and indoor April 01, at 22:17

        Ich bin noch nicht zu bewandert was Lightroom oder das RAW-Format angeht. Letztendlich kommt es wirklich drauf an, ob die Bilder einen berühren, Filter hin oder her

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  • Christina April 01, at 20:33

    *___* Aaaawww, ich finde es super hüüüübsch! Gut gemacht! :DLiebe Grüße Christina

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  • Stef April 02, at 13:03

    Oh da vermiss ich sofort Lissabon und möchte ins nächste Flugzeug steigen...

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  • Jana April 05, at 15:58

    Suuuuuuper schöne Bilder!!! Vielen Dank dafür!!!! :-)

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  • regina April 15, at 22:52

    Ich mag den Retro Look total. Sehen super aus. Wenn ich in Retro Laune bin, habe ich mir meist die analogen Kamera meines Freundes geschnappt. zwei unterschiedliche Filme eingelegt und bei der Entwicklung mich überraschen lassen. Mein Lieblingsfilm ist der Kodak Ektar 100. Da fühle ich mich immer in eine vergangene Zeit zurück versetzt. Wobei man ja die Effekte auch super mit Lightroom hinbekommt. Liebe Grüße Regina

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  • Tanja @Reiseaufnahmen April 21, at 09:10

    Oh, schön. Vor allem die Brücke. Wo ist die denn genau und wie kommt man dahin? War leider nur zwei Tage da und musste damals ganz viel streichen.Dieser marode Charme hat mir sehr gut gefallen, ähnlich wie bei Havanna und Kuba. Warst du schon mal in Städten, die du ähnlich fandst?

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    • Anita Brechbühl April 21, at 15:19

      Welche Brücke meinst du? Die Ponte 25 de April oder das Wasser Aquädukt? Wo du das Aquädukt findest, steht hier: http://www.travelita.ch/reiseschnappschuss-versteckte-schonheiten/ und oh ja, sehr ähnlich ist natürlich Porto (hat mir sogar noch besser gefallen) und dann auch viele Städte im südlichen Italien oder auch Slowenien, wo ich jetzt gerade war :)

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