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Zu Fuss unterwegs in Philipsburg

Auf unserer Karibik-Kreuzfahrt stand als dritter Inselhalt Philipsburg, der Hauptort des niederländischen Teils der Insel Sint Maarten / Saint-Martin auf dem Programm. Die Insel hat einen vulkanischen Ursprung und gehört zu den Leeward Islands (Antillen). Beim Zusteuern auf den zweitgrössten Kreuzfahrthafen der Karibik, musste ich ab all den anderen noch viel grösseren Schiffen staunen. Für meinen Geschmack war schon unsere „Norwegian Dawn“ gross genug, aber es gab da noch ganz andere Kaliber.

Kreuzfahrthafen in Philipsburg

Eine besondere Attraktion auf der Insel ist der Strand Simson Baai. Er liegt genau in der Anflugschneise des Princess Juliana Airport. Die landenden Flugzeuge fliegen einem dort nur wenige Meter über die Kopf, was für Flugzeugliebhaber sicher ein einmaliges Erlebnis sein dürfte. Wir beschlossen, die wenigen Stunden auf der Insel zu Fuss zu verbringen. Sehenswert ist das Fort Amsterdam, welches einen tollen Rundblick über die Great Bay bietet. Ab dem Kreuzfahrthafen dauert der Fussmarsch bis zum Fort ca. eine Stunde. Wer historische Befestigungsanlagen mag, wird den Ausflug zu diesem Fort sicherlich nicht bereuen.

Fort Amsterdam

Auf dem Rückweg schlenderten wir durch Philipsburg. Es hat eigentlich nur vier parallel verlaufende Einkaufsstrassen und eine schöne Strandfront mit vielen Restaurants und Bars. Die meisten Einkaufsmöglichkeiten befinden sich zwischen Front- und Backstreet. Dort hat es dann auch unzählige Touristen, die unter der Last ihrer Dutyfree-Einkäufe stöhnen. Das zollfreie Shopping ist ebenfalls eine der Attraktionen auf der Insel. Ich muss jedoch sagen, dass ich keine unglaublich tollen Geschäfte gefunden habe und wohl als einziger Besucher an jenem Tag ohne Souvenir aufs Schiff zurückgekehrt bin.

Für meinen Geschmack hatte es in Philipsburg etwas zu viele (Einkaufs-) Touristen. Bei einem nächsten mal würde ich mich 30 min ins Taxi setzen, um Marigot, den Hauptort des französischen Saint-Martin, zu besuchen. Erstens kann man so in der Karibik eine französische – niederländische Grenze überqueren und zweitens hat Marigot südfranzösisches Flair. Lustig fand ich, dass diejenigen Personen, die an jenem Tag den französischen Teil der Insel besucht haben, am Abend nur noch ein Gesprächsthema hatten: und zwar, es hat dort einige beliebte FKK-Strände, was besonders bei den amerikanischen Gästen für Diskussionen sorgte.

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