Kempinski Portoroz – Nichtstun deluxe

Der Blick aus dem Fenster könnte kaum besser sein. Wir befinden uns im modernen Teil des geschichtsträchtigen Kempinski Palace Portoroz. Nach den aktiven Tagen in Slowenien wollen wir den letzten Tag ruhig angehen und zwar genau da, wo Benediktiner Mönche im frühen 13. Jahrhundert ihre Besucher mit Meerwasser behandelten und zu Zeiten der österreichisch-ungarischen Monarchie opulente Feste gefeiert wurden.

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Kempinski Palace Portoroz – Gut gebettet

Das Hotel wurde im frühen 20. Jahrhundert als eines der prächtigsten Hotels der oberen Adria eröffnet. Seither erlebte es bereits einige Hochs und Tiefs. Nachdem der Betrieb 1990 eingestellt wurde, wurde das Hotel vor fünf Jahren nach einer kompletten Kernsanierung und der Erweiterung mittels modernem Anbau wiedereröffnet.

Heute knüpft das Hotel an die prunkvollen Zeiten der Belle Epoque an. Gleichzeitig wird ein erfrischender Mix aus Alt und Neu zelebriert. Nebst historischen Salons und geschichtsträchtigen Trakten, gibt es auch viele moderne Details zu entdecken.

Wir starten den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück in der beeindruckenden Crystal Hall. Der Saal befindet sich im denkmalgeschützten Gebäudeteil und ist rein durch seine gewaltigen Dimensionen imposant. Ansonsten ist die Atmosphäre angenehm ungezwungen und die übrige Gästeschar ein bunter Mix aus Familien, jungen Pärchen und älteren Ehepaaren.

Im Anschluss ans Frühstück schnappen wir uns den Bademantel und ein spannendes Buch und fläzen uns auf die Sonnenliegen am Pool. Wobei, die Sonne ist etwas trügerisch und der Aprilwind lässt uns zwischendurch leicht frösteln.

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Genuss zelebrieren

Kurz vor dem Sonnenbrand knurrt der Magen erneut. Wir begeben uns ins Restaurant Rizibizi, das sich an privilegierter Hanglage rund 20 Gehminuten vom Kempinski entfernt befindet. Das Restaurant hat eine wunderbare Terrasse mit Meerblick und bestechend gute Gerichte auf dem Menu. Wir testen uns durch eines der Tasting Menus (zwischen 33 bis 49 Euro) und sind mit jedem Gang entzückter. Uns wird eine erfrischende Kombination von saisonalen Gerichten aus dem Hinterland und dem Meer (z.B der Fonda Wolfsbarsch in verschiedenen Variationen) serviert. Ach ja, fast hätte ich es unterschlagen – der slowenische Weisswein (und ich bin eigentlich kein Weintrinker) ist eine Wucht!

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Meersicht mit Sommergefühle

Nach dem Mittagessen flanieren wir entlang der Uferpromenade von Portoroz. Sandstrand sucht man hier vergebens. Dafür werden die vielen Holzstege von den Tagesgästen belagert. Wir bleiben im hippen Restaurant / Beachbar Cacao hängen. Hier werden die besten Eisbecher von Portoroz serviert. Wir bestellen einmal Maracaibo (6. 70 Euro) und einmal Trinidad (7.40 Euro) und sind der Rest des Nachmittags mit dem Vertilgen des Eisberges beschäftigt. Wie gesagt, nur ja keine Hektik.

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Und als hätten wir an diesem Tag noch nicht genug gegessen, schlemmen wir uns am Abend durch die leichte Küche des Restaurant Fleur de Sel im Kempinski. Das Fleur de Sel befindet sich im modernen Gebäudteil und gefällt mir persönlich aufgrund des schlichten, lässigen Designs.

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Aktiv in und um Portoroz

  • Zu Fuss ins hübsche Piran spazieren
  • Die Salinen von Sečovlje oder Strunjan besuchen
  • Auf der Fischfarm Fonda lernen, wie der Fisch vom Meer in den Teller gelangt
  • Fahrradausflüge ins Hinterland unternehmen

Hinweis: Mein Aufenthalt an der Slowenischen Adriaküste wurde von Tourismus Portorož und dem Kempinski Palace Portorož unterstützt – Vielen Dank hierfür. Meine Leser dürfen wie immer sicher sein, dass ich hier stets meine Ansichten und Begeisterung vertrete.

Anita Brechbühl

Hallo ich bin Anita, leidenschaftliche Weltenbummlerin und Hobby-Fotografin. Ich liebe es, neue Flecken auf unserer wunderbaren Welt zu entdecken. Dabei gilt, das Abenteuer beginnt direkt vor der Haustür! So bin ich nicht nur in exotischen Ländern sondern auch oft in der Schweiz unterwegs.

Kommentare

  • Neni Mai 06, at 12:41

    Oh wow. Was für ein Traumhotel. Ich wünschte, ich hätte auch mal so ein Glück. Die Hotels, die ich in letzter Zeit in Indonesien so hatte, waren durchweg Katastrophe.

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