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Sommerferien in Österreich: 7 Orte für deine Bucket List

Werbung: Beitrag in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung

Mit Österreich habe ich noch eine Rechnung offen. Im letzten Jahr waren Nachtzug, Hotel und ein Abendessen im 3-Sterne-Restaurant Amador für einen Kurztrip über Ostern schon gebucht. Doch aus den bekannten Gründen fiel unser Abstecher nach Wien ins Wasser. Nun aber zeichnet sich ab, dass es in diesem Jahr ein Wiedersehen mit Österreich geben wird. Beziehungsweise fassen wir für Mitte August eine knapp zehntägige «Tour d’Autriche» ins Auge.

Während wir uns hierfür noch im Planungsmodus befinden, habe ich als Inspiration für die anstehenden Sommerferien sieben Orte und Erlebnisse vergangener Österreich-Reisen zusammengetragen, die mir in besonderer Erinnerung geblieben sind.

1. Patscherkofel – Zirbenschnaps mit Weitsicht

Im Frühsommer 2019 habe ich während sechs Tagen den Innsbruck Trek erkundet. Ausgangspunkt dieser flexibel gestaltbaren Mehrtageswanderung ist die Alpenstadt Innsbruck. Und da darf natürlich ein Abstecher auf Innsbruck’s Hausberg – den Patscherkofel – nicht im Wanderprogramm fehlen. Ende 2017 wurde die neue Patscherkofelbahn in Betrieb genommen, die einem vom Ortsrand in Igls in Windeseile hinauf auf dem Aussichtsberg bringt. Wandermöglichkeiten gibt es hier oben viele. Besonders beliebt sind der Zirbenweg Richtung Tulfes oder der Jochleitensteig rund um den Gipfel.

Die Zirben sind aber nicht nur Namensgeber für aussichtsreiche Wanderwege, sondern werden in der Gipfelstube 300 Höhenmeter oberhalb der Bergstation der Patscherkofelbahn (ca. 1 Stunde Gehzeit) in Form von hausgemachten Schnaps ausgeschenkt. Dazu wird euch eine herrliche Aussicht über Innsbruck und die gegenüberliegende Nordkette serviert. Was will man mehr?

2. Berghüttenidylle auf der Angerer Alm

Seit drei Jahrzehnten ist die Angerer Alm hoch oberhalb von St. Johann in Tirol nicht nur für ihren herrlichen Blick auf den Wilden Kaiser, sondern weitum auch für die hervorragende Küche und den gut sortierten Weinkeller bekannt. 1989 übernahm Annemarie Foidl das Zepter auf der Alm, welche ihre Eltern die Jahre zuvor verpachtet hatten, und begann mit dem Aufbau einer Weinkarte. Heute sorgt die Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbandes gemeinsam mit ihrer Tochter Katharina und deren Mann Gerald Weiss für das kulinarische Wohl der Almgäste.

Mich hat hier die stimmige Symbiose zwischen Tradition, Geschichte und hervorragender regionaler Küchenkunst quasi ab der ersten Minute begeistert. Und es wäre fast zu schade, wenn man hier nur einkehren würde – obwohl der auf der Sonnenterrasse servierte Kaiserschmarrn natürlich durchaus sehr fein schmeckt. Das Highlight sind hier die schnuckeligen Gästezimmer (mit Etagenbad) und das reichhaltige Bergfrühstück, das ein Erlebnis für sich ist.

Angereralm
Frühstück Angerer Alm
Angerer Alm Panorama

3. Genussvolle Almwanderungen im Navistal

Das Navistal zählt zu den weniger bekannten Tiroler Seitentälern. Genau das macht diese Gegend so charmant. Das Tal zählt zur touristischen Region des Wipptals, das von Innsbruck aus der Sill entlang Richtung Süden verläuft und am Brenner den Alpenhauptkamm überschreitet. Knapp auf halber Strecke zwischen Innsbruck und Brenner zweigt das Navistal Richtung Osten ab und bildet einen rund 10 Kilometer langen Talabschluss.

Aufgrund der zahlreichen bewirtschafteten Almen wird das Navistal gerne auch «Tal der Almen» genannt und ist gleichzeitig ein Paradies für Fans von Genusswanderungen. Ein Highlight ist die Naviser Almrunde, die in rund fünf Stunden Gehzeit durch die ursprüngliche Alpkulturlandschaft führt und dabei an sagenhaften fünf Almen/Hütten vorbeikommt. Und an all diesen Orten werden köstliche, selbst gemachte Produkte aufgetischt. Auf den Menükarten der Almen findet sich auch die eine oder andere österreichische Spezialität, die man andernorts vergebens sucht. Mein Favorit sind Maria Keuschniggs Buchteln auf der Peeralm. Das herrlich flaumige Hefegebäck macht jedem Kaiserschmarrn Konkurrenz.

Navistal Tirol

4. Familienparadies & Biker-Mekka: unterwegs in Serfaus-Fiss-Ladis

Die Tiroler Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis hat sich in den letzten Jahren vor allem bei Familien zu einer der top Destinationen im Alpenraum gemausert. Unweit von Landeck auf einem sonnenverwöhnten Hochplateau gelegen, punkten die drei Bergdörfer mit viel Sonnenschein, historischem Charme, einer familienfreundlichen Infrastruktur und jeder Menge Aktivitäten am Berg. Die Destination eignet sich deshalb hervorragend für den Familienurlaub, weil hier alle auf ihre Kosten kommen: Biken, Wandern oder Spiel-&Spass im Erlebnispark – für Action ist gesorgt. Zudem gibt es auch eine tolle Bandbreite an Unterkünfte für jeden Geschmack. Wer ein entspanntes Wellnesswochenende verbringen möchte, der ist im Luxushotel Cervosa bestens aufgehoben. Wer es lieber lässig mag, dem kann ich das Boutiquehotel Das Marent empfehlen. Und bei Familien mit gehobenen Ansprüchen sind die Kinderhotels Löwe & Bär hoch im Kurs.  

Serfaus-Fiss-Ladis ist mir nicht nur wegen der tollen Hotels in guter Erinnerung geblieben, sondern in erster Linie aufgrund eines von A bis Z erfolgreichen Biketages. Ich bin nicht die Wagemutigste, doch unser Guide Stefan von der Bikeschule Serfaus-Fiss-Ladis hat uns so gut angeleitet, dass ich mich nach ein paar «Trockenübungen» tatsächlich den Bikepark runter und einen halben Tag später sogar auf die abwechslungsreichen Singletrails getraut habe. Bike-Einsteigerinnen sind hier somit definitiv auch sehr gut aufgehoben.

Serfaus-Fiss-Ladis ist von Zürich aus übrigens in rund 4.5 bis 5.5 Stunden mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar und eignet sich dementsprechend auch für ein verlängertes Wochenende.

Sommer Serfaus Fiss Ladis
Biken in Serfaus

5. Natur pur in Osttirol

Eine etwas längere Anreise erfordert der Abstecher nach Osttirol. Der Ostteil des österreichischen Bundeslands befindet abgetrennt durch italienisches Staatsgebiet (Südtirol) und Salzburg südlich der Hochgebirgsgruppe Hohen Tauern. Die Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit ist aber genau das, was den Reiz Osttirols ausmacht. Die Entschleunigung startet bereits bei der Anreise und spätestens wenn ihr am Fuss des Grossglockners ins Gradonna Mountain Resort Châlets & Hotel eincheckt, steht alles im Zeichen der Entspannung.

Gradonna Mountain Resort

Von den Lienzer Dolomiten über das Hochpustertal bis zur Nationalpark-Region Hohe Tauern und dem Defereggental gibt es in Osttirol unzählige Ausflugsmöglichkeiten für Wanderer und Biker. Besonders reizvoll ist eine Wanderung oder ein Kutschenausflug durchs Gschlösstal – einem Seitental des Tauerntals (knapp 45 Fahrminuten nördlich vom Gradonna Mountain Resort). Vom Matreier Tauernhaus am Taleingang dauert es zu Fuss knapp zwei Stunden bis zum Talschluss, wo man quasi direkt vor der imposanten Gletscherwand des Grossvenedigers steht. Zur Stärkung empfiehlt sich eine Einkehr im Venedigerhaus in der reizvollen Almsiedlung Innergschlöss. Mein Tipp: probiert hier die Käsespätzle.

Osttirol

6. Sommerfrische am Weissensee

Fragt man mich, dann ist der Weissensee nicht nur Kärntens höchstgelegener, sondern auch schönster Badesee. Vor sieben Jahren habe ich einige Tage in der Region verbracht und irgendwie hat sich dieser wunderbare, naturbelassene See, der an sonnigen Tagen beinahe karibisches Flair versprüht, aber auch wolkenverhangen äusserst reizvoll ist, in meinem Kopf festgebrannt. 1995 wurde die Region mit dem „Europäischen Preis für Tourismus und Umwelt» ausgezeichnet und zum Naturpark erklärt und gilt als Vorreiter im Bereich des nachhaltigen Tourismus.

Mit zwei Drittel unbebauten Uferflächen, einem weitläufigen Wander- und Bikenetz und «motorlosen» Wassersportaktivitäten wie Stand Up Paddling und Surfen ist der Weissensee die ideale Feriendestination für alle, bei denen der Naturgenuss im Vordergrund steht. Es versteht sich von selbst, dass euch hier auch in puncto Kulinarik so einiges geboten wird. Mein Favorit: das vegetarische Restaurant des Strandhotels am Weissensee.

Weissensee

7. Abstecher in die GenussHauptstadt Graz

Sie gilt als GenussHauptstadt Österreichs, trägt gleichzeitig den Titel der Unesco City of Design und weist eine lebhafte Kulturszene auf. Die zweitgrösste Stadt Österreichs – Graz – hat einige schlagkräftige Argumente auf Lager, wieso sich ein Abstecher in den südöstlichsten Zipfel Österreichs lohnt. Ein grosser Pluspunkt hierbei ist die tägliche Nachzugverbindung, die Zürich direkt mit Graz verbindet. Und wo geniesst es sich in der GenussHauptstadt am besten? Auf einem der zahlreichen kulinarischen Rundgänge. Oder beim gemütlichen Bummeln durch die verwinkelten Altstadtgassen. Denn eins ist klar: Hektik ist in Graz ein Fremdwort.  

Na, wem läuft nach diesem Beitrag auch das Wasser im Mund zusammen? Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten kulinarischen Abstecher nach Österreich. Weitere Tipps sowie aktuelle Reiseinformationen findet ihr auf der offiziellen Website von Österreich Tourismus.

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